Der Staatsfeind Nr. 1

Der Staatsfeind Nr. 1

ActionthrillerUSA  

Im Leben von Anwalt Robert Dean (Will Smith) läuft alles wie geschmiert, bis zum Tag, als er seiner Frau Carla (Regina King) Reizwäsche kaufen will. Unbemerkt steckt ihm der Fotograf Zavitz (Jason Lee) eine Diskette zu den Weihnachtseinkäufen. An diesem Datenträger ist Thomas Brian Reynolds (Jon Voight), Chef der National Security Agency NSA, mehr als nur interessiert. Auf der Diskette ist der Mord am Kongressabgeordneten Hammersly (Jason Robards) zu sehen. Die Tötung erfolgte auf Befehl von Reynolds, weil sich Hammersly einem Gesetzesentwurf widersetzte, welcher der NSA uneingeschränkte Freiheit eingeräumt hätte. Zusammen mit seinen Killern Pratt (Barry Pepper) und Krug (Jake Busey) jagt Reynolds nun hinter Dean her. Dabei setzen sie den gesamten Technopark von Helikoptern, Satellitenüberwachung, versteckten Mikrofonen und anderen Wanzen ein, um an das belastende Material zu kommen. Vergeblich versucht sich der Anwalt dem Überwachungsnetz der NSA zu entziehen. Schliesslich wendet er sich an seine Exfreundin Rachel Banks (Lisa Bonet). Sie soll ihm eine Verbindung zum ehemaligen NSA-Mitarbeiter Brill (Gene Hackman) herstellen. Mit dessen Hilfe hofft Robert Dean, seine Unschuld beweisen zu können. Es ist auch höchste Zeit, schliesslich hat ihn Reynolds zum Staatsfeind Nummer 1 erklärt. In diesem von Jerry Bruckheimer produzierten Hightechthriller zeichnet Regisseur Tony Scott ein beängstigendes Bild des modernen Überwachungsstaates. Tony, der Bruder von Ridley Scott, war ursprünglich Werbefilmer und reüssierte im Filmbusiness mit Hits wie Top Gun, True Romance und Spy Game. Im Sommer wird Tony Scott den das Remake des Thrillers The Taking of Pelham 1 2 3 mit Denzel Washington in die Kinos bringen. Der rappende Superstar Will Smith gibt in Enemy of the State den unschuldig verfolgten Anwalt Robert Dean. Der Men in Black-Darsteller war als Letztes als gefallener Superhero in Peter Bergs Hancock in hiesigen Kinos zu sehen. Der bald 78-jährige Altmeister und Oscarpreisträger Gene Hackman nimmt es mittlerweile ruhiger.

Bewertung

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