Der Siebente ist dran

Der Siebente ist dran

Hintergrund:

Das Script zu "Der Siebte ist dran" war das erste Drehbuch von Burt Kennedy, den Regisseur Budd Boettcher später als "den besten Western-Autor aller Zeiten" betitelte. Denn danach arbeiteten Boettcher und der Hauptdarsteller Randolph Scott noch mehrmals - genauer sechsmal - in Sachen Western zusammen (u. a. "Um Kopf und Kragen", 1957). John Wayne, der ursprünglich die Hauptrolle des Ben Stride spielen sollte, aus Zeitgründen aber verhindert war, war einer der Produzenten. Er holte Gail Russel als Annie Greer ans Set, mit der er schon gemeinsam vor der Kamera gestanden hatte (z. B. in "Der schwarze Reiter", 1947), gut befreundet war und die damals aber schon stark unter ihrer Alkoholsucht litt. Boettcher musste einiges in Kauf nehmen, um sie vom Trinken abzuhalten. Er, Scott und Russell ritten übrigens jeden Morgen mit dem Pferd zur Arbeit, während die übrige Crew auf ganz normale Tranportmittel zurückgriff. In der ersten Szene sollte Gail Russell dabei helfen, den Planwagen durch eine Schlammgrube zu schieben und aussehen, als sei sie in den Matsch gefallen. Boettcher wollte nicht, dass es lediglich geschminkt wirkte. Also warf sich Russel - zur Überraschung aller Anwesenden - kurzerhand in den Dreck und kam schließlich sehr realistisch rüber. Gedreht wurde in den Alabama Hills und in der Nähe von Lone Pine, Kalifornien.

Kritk:

"...kompromißlos harter, aber dramaturgisch und optisch ideenreicher Film, der nach ursprünglich reservierter Kritik später zum Inbegriff des puren, ideologiefreien Western gekürt wurde."

"Er verdient als einer der größten Western - wahrscheinlich als einer der größten Filme - überhaupt gesehen zu werden."

"...raue[s] Drama voller Pulverdampf und Täuschungen."

Bewertung

0,0   0 Stimmen