Der letzte Angestellte

Der letzte Angestellte

Er tut es nur für die Familie, seine Frau Irina und seinen fünfjährigen Sohn Simon: Der Jurist David hat nach längerer Arbeitslosigkeit einen Job angenommen, den er eigentlich nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Er soll eine Firma liquidieren - und muss alle Angestellten entlassen und die Insolvenzmasse abwickeln. Davids Skrupel scheinen berechtigt: Gleich am ersten Arbeitstag bricht eine junge Frau zusammen, nachdem er ihr gekündigt hat. David fährt die Frau nach Hause, versucht zu trösten - dass die junge Frau plötzlich aggressiv wird und ihn als Heuchler beschimpft, hat er nicht erwartet. Genauso wenig wie das, was nun folgt: Noch in derselben Nacht ruft sie bei ihm zu Hause an und bedroht David. Bald scheint sie überall zu sein. Als die junge Frau schließlich in einem sehr privaten Rahmen auftaucht, beschließt David, sie zur Rede zu stellen. Wutentbrannt fährt er zu ihr nach Hause - und findet ihre Leiche. Die Frau hat sich erhängt. Von jetzt an gerät Davids Leben aus der Spur: Er hat das Gefühl, dass die Tote sich an ihm und seiner Familie rächen will. Er beginnt, sich vor dem riesigen leblosen Büro, in dem er jeden Tag alleine arbeitet, zu fürchten: Jeder Schatten, jedes seltsame Geräusch, jede Tür, die nicht richtig geschlossen wurde, steigern Davids Angst. Wird er von einem Geist heimgesucht oder liegt es etwa an ihm? David war wegen akuter Angstzustände in psychiatrischer Behandlung. Seine Frau befürchtet nun einen Rückfall, aber David ist sicher, dass es um die Existenz seiner Familie geht. Er muss eine letzte schreckliche Entscheidung treffen.

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