Der Kuss vor dem Tode

Der Kuss vor dem Tode

Der junge Jonathan ermordet seine Verlobte und heiratet deren Schwester, um auf diesem Wege Macht und Wohlstand zu erlangen. Skrupellos entledigt er sich aller unliebsamen Zeugen, bis seine Frau seine wahre Identität entdeckt. Spannender Thriller von James Dearden - mit Matt Dillon und Sean Young attraktiv besetzt. Ohne zu zögern stößt Jonathan Corliss (Matt Dillon) seine schwangere Freundin Dorothy (Sean Young) vom Sims eines Hochhauses. Denn er hat nur das eine Ziel, er will Reichtum und Einfluss, und beides verbindet er mit dem Industriellen Thor Carlsson (Max von Sydow), der seine Gedanken beherrscht, seit dessen Güterzüge am Fenster seines Kinderzimmers vorbeigefahren sind. Carlssons Tochter Dorothy hätte seine Eintrittskarte werden können in die große Welt. Doch ihre Schwangerschaft hat alles verdorben, da Jonathan befürchtet, ihr konservativer Vater werde sie enterben. Alle glauben an einen Selbstmord, nur ihre Zwillingsschwester Ellen (ebenfalls Sean Young) nicht. Vergeblich versucht sie Lieutenant Corelli (James Russo) von ihrer Mordtheorie zu überzeugen. Als jedoch Dorothys Ex-Freund erdrosselt und mit Schuldeingeständnis in seinem Zimmer gefunden wird, wird der Fall zu den Akten gelegt. Auch Ellen gibt sich nun damit zufrieden, zumal gerade ein wundervoller Mann in ihr Leben getreten ist, der Student Jay Faraday - der Mörder ihrer Schwester. James Dearden (Drehbuch zu 'Eine verhängnisvolle Affäre') schuf mit seinem Regiedebüt 'Der Kuß vor dem Tode' ein gelungenes Remake des gleichnamigen Originals von 1956 (mit Robert Wagner in der Hauptrolle). Mit Hitchcock-Zitaten gespickt, unterlegt mit dem mitreißenden Soundtrack von Howard Shore ('Das Schweigen der Lämmer'), verwandeln Matt Dillon und Sean Young die Roman-vorlage von Ira Levin ('Rosmaries Baby', 'Sliver', 'Die Frauen von Stepford') in einen hochkarätigen Hochspannungsthriller. Und wieder einmal bewahrheitet sich die alte Weisheit: 'Menschen sind einfach nicht zu durchschauen. Der netteste Mensch kann ein Mörder sein' (James Dearden).

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