Der Kuckuck und der Esel

Der Kuckuck und der Esel

Vor fünf Jahren hat der erfolglose Drehbuchautor Conrad Weitzmann dem für Kinofilme zuständigen Redakteur eines öffentlich-rechtlichen Senders, Stuckradt Halmer, ein Drehbuch zur Verfilmung der Liebesgeschichte seiner Eltern geschickt. Das Buch mit dem Titel "Orangenhain" ist jedoch offenbar bei einem Mitarbeiter Halmers hängen geblieben und hat den Redakteur nie erreicht. Dennoch gab es einen regen Mailwechsel, unzählige Male sollte Weitzmann das Drehbuch umschreiben. Nachdem er immer noch kein Angebot zur Realisierung erhalten hat, nimmt der Autor das Heft in die Hand und entführt kurzerhand den Redakteur. In der Datsche seines Vaters Ephraim will er mit Halmer an der Umsetzung des Stoffes arbeiten. Zunächst weigert sich dieser, doch Vater Ephraim zwingt den Redakteur mit zunehmend ruppigen Methoden zur Zusammenarbeit. So willigt Halmer schließlich ein und stürzt sich in der Hoffnung auf baldige Befreiung aus der Geiselhaft mit Conrad in die Arbeit.

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