Der Kanzlersturz

Der Kanzlersturz

1982 passiert in Deutschland das Ungeheuerliche: Das Parlament stürzt den Bundeskanzler - zum ersten und einzigen Mal in der Geschichte der Bundesrepublik. Das Opfer: Helmut Schmidt. Die Tatwaffe: Artikel 67 des Grundgesetzes. Die Täter: die F.D.P. um Hans-Dietrich Genscher und Otto Graf Lambsdorff. Im Hintergrund: Helmut Kohl. Ein deutscher Polit-Krimi, ein menschliches und politisches Drama voller Leidenschaft - und voller Demütigungen. Ein Erdbeben im Deutschen Bundestag und der Anfang der 'geistig-moralischen Wende', die Helmut Kohl seit 1980 propagiert hatte. Der Kanzlersturz im Jahr 1982 löste einen Paradigmenwechsel in der politischen Kultur der Bundesrepublik aus. Das Jahr 1982 stellt eine politisch-gesellschaftliche Zäsur in der Geschichte Nachkriegsdeutschlands dar, die sich in ihrer Wirkungsmacht nur mit den Studentenunruhen des Jahres 1968 und dem Mauerfall von 1989 vergleichen lässt. In 'Der Kanzlersturz - Die Wende von 1982' erinnert sich Helmut Schmidt an das Ende seiner Kanzlerschaft. Außerdem kommen der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler, der Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte, der Journalist Friedrich Nowottny, der Autor Wiglaf Droste, die Musikerin Ulla Meinecke und die ehemalige FDP-Abgeordnete Helga Schuchardt zu Wort. 3sat setzt die Themenwoche 'MachtMenschen' am Montag, 2. September, um 20.15 Uhr mit dem zweiten Teil der dreiteiligen Fenrsehserie 'Weissensee' fort.

Bewertung

0,0   0 Stimmen