Der Junge im gestreiften Pyjama

Der Junge im gestreiften Pyjama

KriegsdramaUSA / GB  

Während des Zweiten Weltkriegs: Ein achtjähriger Junge folgt seinem Vater von Berlin in den Osten, wo dieser einen schrecklichen Beruf ausübt: Er ist Kommandant eines Vernichtungslagers. Das ZDF zeigt die bewegende Verfilmung des preisgekrönten, gleichnamigen Romans von John Boyne (geb. 1971 in Dublin) als Free-TV-Premiere. Berlin, während des Dritten Reichs: Bruno (Asa Butterfield) wächst als Sohn eines Offiziers auf. Als sein Vater (David Thewlis) Karriere macht und befördert wird, muss die Familie die Hauptstadt verlassen, um in den Osten zu ziehen. Dort übernimmt Brunos Vater die Kommandatur eines deutschen Vernichtungslagers. Menschen aus ganz Europa, denen das Nazi-Regime ihr Lebensrecht abgesprochen hat, hauptsächlich Juden, kommen in das Lager, in dem sie grausam behandelt und eines schrecklichen Todes sterben werden. Bruno wundert sich über die neue Umgebung. Das Haus, in dem er mit seiner Familie wohnt, gleicht einer Trutzburg, Offiziere bewachen ihn, und die 'Bauern' der Umgebung sind alle in gestreifte Pyjamas gekleidet. Aus seinem Fenster kann er sehen, dass die 'Bauern' auch ihre Kinder mitgebracht haben. Ob er wohl mit denen spielen könnte? Alle Maßnahmen, einen Kontakt Brunos zu den Gefangenen zu unterbinden, schlagen fehl, denn eines Tages trifft Bruno auf Shmuel (Jack Scanlon), der sich auf der anderen Seite des Stacheldrahtzauns befindet. Bruno versteht nicht, was auch Shmuel nicht versteht - das dieser Hunger hat und eingesperrt wurde, weil er ein Jude ist. Bruno nimmt Shmuel heimlich mit ins Haus, gibt ihm Kuchen, doch als die beiden Jungen erwischt werden, ist Bruno zu feige, Shmuel zu verteidigen. Brunos Mutter (Vera Farmiga) wird schließlich klar, an was für einem Ort sie sich befindet, was ihr Mann macht. Sie zerbricht fast daran und setzt durch, dass sie mit den Kindern den Ort des Grauens verlassen kann. Doch Bruno ist verschwunden.

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