Der Hexentanzplatz - Die Vermissten der Walpurgisnacht

Der Hexentanzplatz - Die Vermissten der Walpurgisnacht

Die Walpurgisnacht auf dem Hexentanzplatz im Harz. Jedes Jahr am 30. April verwandelt sich das Felsplateau, hoch über dem Bodetal gelegen, in einen Ort voller Mythen und Magie. In der mystischsten Nacht des Jahres zieht der Ort Zehntausende in seinen Bann. Doch es sind nicht nur Sagen und Legenden, von denen man erzählt. Hier geschehen wirklich unglaubliche Dinge. Ein Mensch verschwindet. Unglück oder Verbrechen?

In einer neuen Folge von "Der Osten - Entdecke wo du lebst" gehen wir gemeinsam mit Andy Dube auf die Suche nach seinem vermissten Vater und entdecken dabei einen Ort, der sich im Laufe der Jahre immer wieder verändert hat und doch immer einer der berühmtesten Aussichtspunkte Deutschlands blieb. Auf einem Granitfelsen in 450 Metern Höhe gelegen, ermöglicht der Hexentanzplatz eine atemberaubende Sicht auf die Harzstadt Thale und die gegenüberliegende, nicht minder berühmte Roßtrappe. Dazwischen liegt, tief in den Stein geschnitten, das Bodetal, eine zerklüftete, nur schwer überschaubare Felslandschaft. Immer wieder verunglücken hier Menschen beim Wandern oder verschwinden spurlos.

So wie der Vater von Andy Dube, Siegfried Sokolowski, der seit 1985 nach einem Besuch auf dem Hexentanzplatz vermisst wird. Mehr als 30 Jahre später trifft sein Sohn denjenigen, der die Suche nach seinem Vater damals koordinierte: Gerhard Zobig, bis 1990 Leiter der Schutzpolizei in Quedlinburg. Von ihm erhofft sich Andy Dube Hinweise, die das spurlose Verschwinden seines Vaters erklären. Auch die Bergwacht war damals an der Suche nach Siegfried Sokolowski beteiligt. Michael Winkler, einer der freiwilligen Bergretter von damals, trifft heute den Sohn des Vermissten und versucht den Fall zu rekonstruieren. Während dieser Spurensuche wird deutlich, wie sich der Ort und die Feste, die hier auf dem Hexentanzplatz gefeiert wurden, im Laufe der Zeit verändert haben.

Bewertung

0,0   0 Stimmen