Der Fuchs und das Mädchen

Der Fuchs und das Mädchen

AbenteuerfilmF / CH  

Spätherbst im Departement Ain, einer dünn besiedelten Provinz des französischen Jura. Dort lebt ein kleines Mädchen (Bertille Noël-Bruneau) mit seinen Eltern. Seine Freizeit verbringt es am liebsten alleine inmitten der atemberaubenden Natur. Eines Tages entdeckt es einen Fuchs, und in ihm wächst der Wunsch, sich mit dem Tier anzufreunden. Gleichzeitig versuchen die Menschen, die Füchse loszuwerden: Sie machen Jagd auf die Tiere, verbarrikadieren ihre Bauten oder hängen vergiftete Köder auf. Tiefer Winter legt sich über das Land, und am Ende des Winters ist die Paarungszeit der Füchse. Der Fuchs hat einen Partner gefunden, doch der frisst einen der vergifteten Köder und stirbt. Die Füchsin zieht weiter und bringt ihren Nachwuchs allein auf die Welt. Das Mädchen hatte sich zu Beginn des Winters den Fuß gebrochen und konnte daher nicht wie gewohnt in der Gegend umherstreifen, doch nun ist es wieder fit, das Frühjahr hat begonnen, und es beschließt, seinen Fuchs zu suchen. Mit Baguette und Wurst will das Mädchen den Fuchs locken, doch zunächst stellt sich nur ein hungriger Igel bei seinem Gastmahl ein. Doch dann kommt der Fuchs - und mit ihm auch der Nachwuchs. Nun weiß das Mädchen: Der Fuchs ist eine Füchsin. Und es gibt dem Tier einen Namen: Titu. Im Laufe des Sommers erleben sie viele Abenteuer. Das Mädchen folgt der Füchsin überall hin; selbst an solche Stellen, deren Betreten ihm die Eltern verboten haben. Es spielt mit ihr an den Wasserfällen mit den Fröschen und folgt ihr eines Tages auch in eine fantastische Höhlenwelt, aus der es nur mit Mühe wieder hinausfindet. Eine Woche Hausarrest ist das Ergebnis des Ausflugs in unterirdische Welten. In der freien Natur Ains kommt es auch zu Begegnungen mit anderen wilden Tieren, zum Beispiel Bären und Wölfen. Aber das Mädchen hat keine Scheu vor der Natur, instinktiv verhält sie sich immer richtig, bleibt gelassen, kennt keine Panik. Nur bei 'seiner' Füchsin verhält es sich anders, irrational, möchte mit dem Tier spielen, es domestizieren, quasi aus dem Fuchs einen Haushund machen. Wie fatal dieser Wunsch für das wilde Tier ist, wird dem Mädchen drastisch vor Augen geführt, als es Titu mit nach Hause nimmt und sie in seinem Zimmer unter dem Dach einsperrt ...

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