Der elektrische Reiter

Der elektrische Reiter

Zwei Hollywoodstars, ein erstklassiger Regisseur, eine starke Geschichte und eine Landschaft, an der man sich nicht satt sehen kann: In 'Der elektrische Reiter' schickte Sydney Pollack Robert Redford als abgehalfterten Rodeo-Cowboy und Jane Fonda in der Rolle einer ehrgeizigen Reporterin 1979 von Las Vegas nach Utah, um ein misshandeltes Rassepferd in die Freiheit zu entlassen. Nach Ende der Dreharbeiten kaufte Redford das Pferd 'Rising Star', das danach noch 18 Jahre auf seiner Ranch in Utah verbringen konnte. Der frühere Rodeo-Champion Sonny Steele (Robert Redford) ist soweit herunter gekommen, dass er sich nicht zu schade ist, mit einer Lichterkette behängt durch die Werbekampagnen eines Lebensmittelkonzerns zu reiten. Doch der immer noch äußerst populäre Cowboy Sonny wird für seine Auftraggeber zunehmend unberechenbar, weil er fast nichts mehr zu verlieren hat. Seine Ehe mit der netten Charlotta (Valerie Perrine) ist gescheitert, den Frust über seine verlorene Würde ertränkt Sonny vorzugsweise in Tequila, so dass er bei größeren Werbeveranstaltungen hin und wieder mal vom Pferd rutscht. Als er in Las Vegas auf 'Rising Star', einem der berühmtesten Rennpferde Amerikas, durch eine weitere Werbe-Glitzershow reiten soll und dabei erfährt, dass das schöne Tier mit starken Beruhigungsmitteln vollgepumpt wurde, platzt ihm der Kragen: Tollkühn reitet Sonny von der Bühne durch das Publikum auf die Straße, um mit 'Rising Star' in der Dunkelheit unter zu tauchen. Während Sonnys Arbeitgeber, Firmenboss Hunt Sears (John Saxon) alles in Bewegung setzt, um das wertvolle Pferd wieder in seinen Besitz zu bringen, macht sich Sonny auf den Weg nach Utah, wo er den Hengst in einer Gruppe von Wildpferden in die Freiheit entlassen will. Womit er nicht gerechnet hat, ist der Spürsinn der TV-Reporterin Alice Martin (Jane Fonda), die eine gute Story wittert und sich mit großer Hartnäckigkeit an Sonnys Fersen heftet.

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