Der Elefantenmann

Der Elefantenmann

Über 28 Jahren lebten der Ex-Rocker Chris Gallucci und der gefährliche Elefantenbulle Timbo im 'Shambala Preserve', dem Privat-Zoo der Schauspielerin Tippi Hedren (Star der Hitchcock-Filme 'Die Vögel' und 'Marnie'). Nur gemeinsam haben es die beiden Außenseiter geschafft, ihren festen Platz in der Gesellschaft zu finden. 'Der Elefantenmann' erzählt die faszinierende Geschichte der beiden Dickhäuter. Eine einzigartige Mensch-Tier-Story. Die Welt, in der Chris Gallucci aufwuchs, war brutal und gnadenlos. Gewalt bestimmte seinen Alltag. Chris hatte kein Elternhaus und keine Schulausbildung. Er war ein junger Mann auf dem direkten Weg ins Abseits. Am Ende seiner kriminellen Karriere standen zwei verlorene Jahre im Gefängnis, viele Tätowierungen und tiefe Narben, nicht nur von wilden Schießereien. Der Job als Pfleger im 'Shambala Preserve' war für Chris die Rettung. Gerade aus dem Gefängnis kommend eröffnete sich für den damals 21-Jährigen eine neue Welt, in der er finden sollte, was er in seinem Vorleben vermisst hatte: Wärme, Liebe und eine wahrhaft große Aufgabe. Timbo, das Sorgenkind des Parks, wog satte fünf Tonnen und fraß 250 Kilo Heu am Tag. Chris erkannte sich in dem Elefantenbullen wieder: Der graue Gigant hatte einen unberechenbaren Charakter, war äußerst angriffslustig und hatte keine Familie. Die Seelenverwandtschaft wies Chris den richtigen Weg. Statt wie früher auf Gewalt zu setzen, versuchte er es diesmal mit Geduld und Liebe. Statt den Elefanten, wie andere Trainer zuvor, in Ketten zu legen und mit Elektroschocks zu malträtieren, verbrachten beide die Nächte gemeinsam unter einem Dach.

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