Den Toten auf der Spur

Den Toten auf der Spur

Dokumentation 

Der Alltag der Rostocker Rechtsmediziner beginnt jeden Morgen mit der gleichen Prozedur: Leichenschau im Krematorium. Zwei Ärzte der Rostocker Rechtsmedizin überwachen die Särge, die ins Feuer gehen. Etwa 20 Tote pro Tag. Totenscheine kontrollieren, die angegebene Todesursache überprüfen, und wenn irgendetwas nicht stimmt, nehmen sie den Leichnam mit zur Obduktion.

Anschließend treffen sich alle Kollegen zur Dienstbesprechung im Institut - die wichtigsten Fälle der Woche werden diskutiert. Todesfälle, deren Ursachen unbekannt sind. Tod im Krankenhaus, zu Hause, auf der Straße. Suche nach Spuren in und am Leichnam, Hinweise, typische Merkmale, Flecken, Wunden, Organbefunde. Anschließend Sektionen in der Rostocker Pathologie und in der Schweriner Außenstelle.

Der Oberarzt muss zwischendurch zum Landgericht, eine Aussage machen als Gutachter. Diesmal ist es kein Todesfall, aber eine schwerverletzte Frau. Nach heftigem Streit überfuhr ihr Freund sie mit dem Auto. Unfall oder versuchter Totschlag?

Verletzungsmuster, Spuren an der Kleidung geben Aufschluss.

Ein Tag im Leben der Rostocker Rechtsmediziner. Und dann nach Feierabend - ein Leichenfund im Stadthafen.

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