Das Steirer Faschingsrennen

Das Steirer Faschingsrennen

Einer der ältesten Fasnachtsbräuche in der österreichischen Steiermark ist das Faschingsrennen am Rosenmontag in Krakaudorf, an der Grenze zum Salzburger Land. Bunt gekleidete Schellläufer stürmen, einer wilden Jagd gleich, von Gehöft zu Gehöft, um mit Glockenschellen, Tanzen, Singen und Schreien das Ende von Schnee und Eis anzukündigen. Es ist ein Zug mit vielen traditionellen Figuren. Angeführt von einem Vortänzer, dem Wegauskehrer, der vor einigen Höfen zuerst meterhohe Spannketten überwinden muss, bevor die nachfolgenden Schellläufer von den Bauern zu Speis und Trank eingeladen werden. Ihm folgen Rosshändler, Schinder und Schmied, Hühnergreifer - Figuren aus dem früheren bäuerlichen Alltag. Das Steirer Faschingsrennen dauert von vier Uhr morgens bis sieben Uhr abends. Mit dem ersten Glockenschlag des Gebetläutens endet der Spuk. Die Dokumentation 'Das Steirer Faschingsrennen' stellt den Winterbrauch vor.

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