Das Paradies hinterm Haus

Das Paradies hinterm Haus

Rot leuchten die Dahlien, gelb der Topinambur und weiß die Lilien. Bohnen ranken sich an Stangen empor und ein Kürbis kriecht an der Erde, dazwischen Petersilie und Kerbel, Heilpflanzen wie die Ringelblume. Es ist ein üppiges Durcheinander, überwältigend in seiner Formen- und Farbenpracht. Über allem liegt ein betörender Duft. Und wer weiß schon, dass die meisten Pflanzen eigentlich gar nicht hier beheimatet sind, sondern auf abenteuerlichen Wegen nach Brandenburg kamen. Über Jahrhunderte versorgten die Gärten die bäuerlichen Familien mit allem, was sie zum Leben brauchten. Zudem prägten sie die Schönheit der Dörfer. Heute verschwinden sie mehr und mehr. Der Film unternimmt eine Zeitreise durch alte und neue Bauerngärten, zeigt sie in ihrem Wachsen und Vergehen. Er begleitet einen Potsdamer Maler, der die Harmonie der Gärten in seinen Bildern bewahren will, und erzählt von einfachen Menschen, Liebhabern und Wissenschaftlern, die versuchen, die „lebenden Antiquitäten“ zu bewahren.

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