Das Pandawunder von Berlin

Das Pandawunder von Berlin

Alle sind im Panda-Fieber: Zoodirektor, Tierpfleger, Berliner, Touristen und Zoobesucher. Alle freuen sich gleichermaßen auf die Ankunft der knopfäugigen kuschligen Pandabären aus China. Das neue Panda-Paar zieht von Chengdu nach Berlin um. Die wertvollen Bären werden von einem deutschen Empfangskomitee abgeholt. Tierpfleger aus der Pandaaufzuchtstation Chengdu begleiten den Transport. Mit einer DHL-Maschine kommen die Tiere in Berlin-Tegel an und werden dort von Berlins Regierendem Bürgermeister, Michael Müller, in Empfang genommen. Auch im Kanzleramt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, denn es ist möglich, dass am Rande des G20-Gipfels Bundeskanzlerin Angela Merkel und der chinesische Staatspräsident Xi Jingping die offizielle Übergabe im Zoo Berlin vollziehen.

Der Zoo glich in den letzten Monaten einer Großbaustelle, denn eine neue Anlage mit einer eigens eingerichteten Quarantänestation wurde für die Pandas gebaut. Tierpfleger und Tierärzte sowie die chinesischen Kollegen arbeiten gemeinsam daran, dass es den beiden Bärenkindern an nichts fehlt. Dennoch sind gerade die ersten Wochen im Zoo besonders spannend. Schmeckt der Bambus genauso gut wie in China? Gefällt den beiden Bären die neue Umgebung? Wie haben sie den Transport verkraftet?

Pandas gehören schon viele Jahre zu Berlin. Vor allem der Berliner Zoo hat jahrzehntelange Erfahrung mit den chinesischen Bären. Bao Bao traf am 5. November 1980 im Alter von zwei Jahren gemeinsam mit Pandaweibchen Tjen Tjen ein, die jedoch wenige Jahre später verstarb. Erst 1995 folgte eine neue Freundin für Bao Bao. Der Film erinnert an Yan Yan und fasst die schönsten Momente des Paares noch einmal zusammen. Seit dem Tod von Yan Yan 2007 und Bao Bao 2012 blieb das Panda-Gehege leer, umso schöner ist es, in einer völlig neu gestalteten Anlage wieder Pandas im Berliner Zoo zu haben.

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