Das fliegende Auge

Das fliegende Auge

Regisseur John Badham ("Saturday Night Fever") inszenierte mit "Das fliegende Auge" einen typischen Vertreter des 80er-Jahre-Actionkinos, der einen deutlichen Fokus auf atemberaubende Helikopter-Stunts und Verfolgungsjagden legt. Badham widmete sich nach "Das fliegende Auge" abermals den Gefahren moderner (Kriegs-)Technik und erzählte in "WarGames - Kriegsspiele" von den Schrecken digitaler Kriegsführung.

Die Drehbuchautoren Dan O'Bannon ("Alien") und Don Jakoby hatten die zündende Idee zu "Das fliegende Auge", während sie ein Appartement in Los Angeles bewohnten und sich dort ständig von Fluglärm gestört fühlten. Dieses Gefühl kombinierten sie mit einigen Elementen aus George Orwells Dystopie "1984", und heraus kam eine actionreiche Geschichte über die Gefahren totaler Überwachung. Bei der Entwicklung des Drehbuchs bekamen die Autoren zudem die Unterstützung des Los Angeles Police Department, um hinsichtlich der dargestellten Polizeiarbeit möglichst realistisch zu bleiben.

"Das fliegende Auge" wurde im Jahr 1984 für einen Oscar in der Kategorie Bester Schnitt nominiert. Außerdem erhielt der Film einige Nominierungen für den Saturn Award (Bester Science-Fiction-Film, Bester Hauptdarsteller und Beste Nebendarstellerin), von denen Schauspielerin Candy Clark dann auch einen gewinnen konnte.

Im Jahr 1984 wurde "Das fliegende Auge" für das Fernsehen adaptiert und in Form einer elf Episoden umfassenden Serie auf dem Sender ABC ausgestrahlt.

Da der Schauspieler Warren Oates kurz nach den Dreharbeiten von "Das fliegende Auge" an einem Herzanfall starb, wurde ihm der Film posthum gewidmet.

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