Das Evangelium nach Matthäus

Das Evangelium nach Matthäus

Leben, Sterben und Auferstehung Christi in einer Bibel-Verfilmung, die sich eng an die Vorlage des Matthäus-Evangeliums hält und formal alle vorherigen Bibeladaptionen in den Schatten stellt. Pier Paolo Pasolini zeigt Christus als Mann mit Überzeugung, als Revolutionär, als Mensch, der für seine Ziele kämpft und schließlich für sie stirbt. Beim Filmfestival Venedig wurde 'Das 1. Evangelium - Matthäus' mit dem 'Spezialpreis der Jury' ausgezeichnet, 1967 war Pasolinis Werk in drei Kategorien für den Oscar nominiert - für die beste künstlerische Ausstattung in schwarzweiß, die besten Kostüme und die beste Filmmusik. Das Evangelium nach Matthäus und die Lebensgeschichte Jesu: Joseph wird im Traum von einem Engel offenbart, dass seine Frau vom Heiligen Geist einen Sohn empfangen wird, der sein Volk erlösen soll. Als Jesus in Bethlehem geboren wird, kommen Kundschafter aus dem Morgenland, die dem Kind als König der Juden huldigen wollen. Nach einer Warnung durch einen Engel flieht Joseph mit Maria und dem Kind nach Ägypten; Herodes lässt in Bethlehem und der Umgebung alle Knaben unter zwei Jahren ermorden. In der Wüste von Judäa predigt Jahre später Johannes der Täufer gegen die Pharisäer und kündigt die Ankunft eines neuen Propheten an. Jesus aus Galiläa kommt zu Johannes an den Jordan und lässt sich von ihm taufen. In der Wüste fastet Jesus 40 Tage und Nächte und widersteht den Versuchungen des Teufels. Er wählt Simon Petrus und Andreas zu seinen ersten Jüngern und wandert lehrend und predigend durch Galiläa, heilt Aussätzige, Gelähmte und erweckt ein Mädchen von den Toten. Als Jesus mit seinen Jüngern in Jerusalem einzieht, wird dem Propheten aus Nazareth ein triumphaler Empfang bereitet. Pasolini fand die Schauplätze seines Bibelfilms in den Landstrichen Apuliens, Lukaniens und Kalabriens. Die Szenen in den süditalienischen Bergdörfern und in den Ruinen von Stauferburgen erinnern an die Passionsdarstellungen italienischer Maler. Weil Pasolini in 'Das 1.

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