Das Bernstein-Amulett

Das Bernstein-Amulett

(nach dem gleichnamigen Roman von Peter Prange) Am Tag ihrer Goldenen Hochzeit im Jahr 1994 taucht das verschollene Hochzeitsgeschenk Barbara Reichenbachs (Eva-Maria Hagen), ein Bernstein-Amulett, wieder auf. Sie ist nun gezwungen, ihr wohlgehütetes Geheimnis ihren drei Kindern und ihrem Mann Alexander (Günther Schramm) zu offenbaren. Rückblende ins Jahr 1944: Auf dem Schlossgut Hagenow im Osten Deutschlands wird Hochzeit gefeiert. Die hübsche Comtesse Barbara von Ganski (Muriel Baumeister) heiratet den charmanten Physiker Alexander Reichenbach (Michael von Au), der als Wissenschaftler vom Frontdienst befreit ist. Als Pfand seiner Liebe legt Alexander seiner Braut ein Bernstein-Amulett um den Hals. Doch nicht alle Gäste wünschen dem glücklichen Paar eine gute Zukunft. Der SS-Mann Luschnat (Pierre Besson) etwa hat selbst ein Auge auf die Braut geworfen, und die junge Gutsverwalterin Elisabeth (Nadeshda Brennicke) ist in Alexander verliebt. Nach einem Streit zwischen dem unbekümmerten Alexander und dem überzeugten Nazi Luschnat verweist Barbaras Vater, der Baron Albin von Ganski (Jürgen Hentsch), seinen Schwiegersohn des Hauses. Barbara folgt ihrem Mann nach Berlin und nimmt dafür den Bruch mit ihrem konservativen Vater in Kauf. Durch diese Wende sieht Elisabeth, die nie anerkannte, in Wirklichkeit aber uneheliche und geheimgehaltene Tochter des Barons, ihre lang ersehnte Chance, endlich als ein gleichberechtigtes Familienmitglied anerkannt zu werden. Der Baron willigt letztlich ein. Als nach einem schweren Bombenangriff zunächst Barbara und Alexanders Mutter Gunhild (Nadja Tiller) und kurz darauf auch Alexander aus dem zerbombten Berlin zurückkehren, steht Elisabeth von einem Tag auf den anderen abermals im Abseits. Gunhild gesteht ihrem Sohn, dass sie eine konvertierte Jüdin ist, und drängt ihn zur Flucht, um Barbara und ihre Familie nicht zu gefährden. Um der sicheren Ermordung durch die Nazis zu entgehen und um Barbara zu schützen, meldet sich Alexander ohne ihr Wissen als Soldat für den Frontdienst.

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