Boy A

Boy A

Unter keinen Umständen soll Jack jemandem den Grund für seine Haft erzählen. Das bläut Bewährungshelfer Terry seinem Schützling bei der Entlassung ein. Der 24-Jährige, der Öffentlichkeit nur unter dem Tarnnamen "Boy A" bekannt, erhält eine neue Identität, eine Wohnung und einen Job als Fahrer bei einer Spedition. Das Leben in Freiheit lässt sich gut an: Jack überzeugt mit seinem Engagement am neuen Arbeitsplatz, er schließt Freundschaft mit dem hilfsbereiten Kollegen Chris. Die hübsche Büroangestellte Michelle verliebt sich in den schüchternen Neuling, der, nachdem er ein kleines Mädchen aus einem Unfallauto rettet, in der Boulevardpresse sogar als Held gefeiert wird. Jack, ein mustergültiges Beispiel für Rehabilitation, ist auf dem besten Weg, seine zweite Chance zu nutzen. Wäre da nicht seine Vergangenheit, die ihm nach wie vor zusetzt: Für einen Mord musste Jack, der damals noch seinen Geburtsnamen Eric trug, schon mit zehn Jahren ins Gefängnis. Zusammen mit seinem draufgängerischen Freund Philip hatte er ein gleichaltriges Mädchen grausam ermordet. Richter und Staatsanwälte sahen in ihm das personifizierte Böse und schickten ihn für 14 Jahre ins Gefängnis. Was geschähe, wenn Freunde und Arbeitgeber herausfänden, wer Jack wirklich ist?

Niemand ahnt, dass er "das Monster" ist, als das die Presse ihn seinerzeit bezeichnete. Doch dann wird Jack Opfer eines unerwarteten Verrates und aufs Neue geächtet. Wie ein schwarzes Loch beginnt das gesühnte Verbrechen sein Leben zu verschlingen.

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