Bis wir uns wiedersehen

Bis wir uns wiedersehen

Paul Mayhöfer (O. W. Fischer), Besitzer eines Spielcasinos, versucht, in die Schweiz zu entkommen, um sich der drohenden Verhaftung wegen betrügerischer Machenschaften zu entziehen. In einem Hotel an der Grenze begegnet er der jungen Pamela (Maria Schell). Sie ist todkrank; Professor Stauffer (Karl Ludwig Diehl), der sich ihrer liebevoll angenommen hat, will sie in ein Sanatorium bringen. Als Mayhöfer und die leidende junge Frau sich unerwartet wiedersehen, sind beide überwältigt. Pamela gesteht Stauffer, dass Mayhöfer der einzige Mann ist, den sie wirklich liebt, und erzählt ihm, wie sie zusammenkamen und wie sie sich wieder verloren. Ihre Krankheit spielte dabei die entscheidende Rolle: Als Pamela während glücklicher Ferientage am Comer See einen Arzt aufsuchen musste, glaubte Mayhöfer, sie betrüge ihn mit einem anderen Mann, und verließ sie tief verletzt, obwohl er sie ebenfalls liebt. Mayhöfer wiederum sagt Pamela in dieser dramatischen Situation endlich, was sie ihm bedeutet. Er will sich in einem Krankenhauswagen aus dem polizeilich überwachten Hotel bringen lassen und später in der Schweiz mit ihr wiedertreffen, um gemeinsam ein neues Leben zu beginnen. Die junge Frau ahnt, dass sie an der Schwelle des Todes steht, aber gerade darum beglückt sie die Hoffnung, wenigstens noch kurze Zeit mit dem geliebten Mann zusammen zu sein. Sie weiß nicht, was geschehen ist, als sie Stunden danach sieht, wie Mayhöfer auf einer Bahre aus dem Hotel getragen wird. Regie führte Gustav Ucicky (1899 - 1961). Der gebürtige Wiener gehörte zu den Altmeistern der Filmregie in Deutschland; zu seinen besten Werken zählen die Kleist-Verfilmung 'Der zerbrochene Krug' mit Emil Jannings und 'Der Postmeister' mit Heinrich George. Ucicky hat viele spätere Stars für den Film entdeckt, darunter auch Maria Schell.

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