Aufgedeckt: Geheimnisse des Altertums

Aufgedeckt: Geheimnisse des Altertums

Das Turiner Grabtuch, die Kupferrolle des Toten Meeres, das Koptische Schriftstück, der Totenkult der Sphinx und das goldene Floß von El Dorado sind fünf der größten Schätze der Welt, die alle ein Netz an Mythen um sich spannen und bemerkenswerte Geheimnisse in sich bergen. Was hat der Schriftzug auf dem Turiner Grabtuch für eine Bedeutung? Ist das goldene Floß der Schlüssel zu den Schätzen des El Dorado? Archäologen, Historiker, Wissenschaftler und Forscher begeben sich mit den modernsten forensischen Techniken gemeinsam auf die Suche nach Antworten, um jene Geheimnisse dieser Pretiosen des Altertums zu ergründen. An der Yale University in Connecticut ist in einem Tresor ein wirklich außergewöhnliches Dokument eingeschlossen, das, wenn es denn authentisch ist, die Geschichte der westlichen Welt neu schreiben würde. Dieses Dokument, das als die 'Vinland Karte' bekannt ist, stellt eine erstaunlich exakte Darstellung der Kontinente der Erde dar. Es ist die kleine, als 'Vinland' markierte Landmasse auf der linken Seite der Karte, welche eine perfekte Nachzeichnung der Ostküste Nordamerikas darstellt. An sich keine Besonderheit, jedoch ist die Karte auf das Jahr 1440 und somit 50 Jahre vor Kolumbus' großer Entdeckung eben jenes Kontinenten datiert. Seit seiner Entdeckung anno 1957 war dieses Stück Papier Gegenstand vieler wissenschaftlicher Authentizitätsprüfungen. Handelt es sich um eine außergewöhnlich gute Fälschung oder ist das Pergament echt? Wenn diese Karte im 15. Jahrhundert geschaffen wurde, bezeugt sie das Wissen der Wikinger über Nordamerika - und das deutlich vor dem großen Kolumbus. Doch wie ist es möglich, dass ein Kartograph der Wikinger über derartige Informationen verfügte? Pergament, Tinte und Schreibstil eröffnen die Möglichkeit, dass die 'Vinland Karte' von einem Kirchenvorstand in einer Kirche in Basel gezeichnet wurde. Hier trafen sich in den 1430er Jahren Bischöfe und Priester aus ganz Europa, um über die Zukunft der römisch-katholischen Kirche zu debattieren und Wissen auszutauschen. Könnte Kolumbus von der Existenz einer derartigen Karte gewusst haben, bevor er seine Segel setzte? Oder ist die Karte eine sehr viel jüngere und clevere Fälschung? Diese Theorie vertreten die führenden altnordischen Gelehrten und behaupten, dass ein moderner Fälscher zu Kriegszeiten in einem geheimen Kloster in Österreich an diesem Schriftstück gearbeitet hat. Folgt man jedoch der Geschichte der Karte und beachtet ihre archäologischen Hinweise, entdeckt man eine Wikingersiedlung auf Neufundland vor der Küste von Nordamerika. Die Dokumenation begibt sich auf das Replikat eines Wikingerschiffes, um das Reisen und die Navigation der Wikinger authentisch nachzuerleben. Ist es möglich, dass dieses kriegerische Seevolk dem großen Entdecker Kolumbus zuvorkam? Muss die konventionelle Geschichte neu geschrieben werden? Oder handelt es sich um eine bloße Fälschung?

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