Asteroiden - Gefahr aus dem All

Asteroiden - Gefahr aus dem All

Dank modernster Hochleistungsteleskope entdecken Wissenschaftler jede Nacht bis zu 3.000 neue Asteroiden, von denen sich einige auf die Erde zubewegen. Asteroiden sind Himmelskörper, ihr Durchmesser reicht von ein paar Dutzend Metern bis zu mehreren Kilometern. Sie kreisen auf einer leicht elliptischen Bahn um die Sonne; sie sind also Teil des Sonnensystems und nicht etwa Satelliten eines Planeten. Man vermutet, dass es sich dabei um Reste der vorplanetarischen Scheiben handelt, die sich bei ihrem Entstehen nicht zu Planeten geformt haben. Ein Asteroid, der die Erdatmosphäre durchquert und den Erdboden erreicht hat, heißt Meteorit. Der Großteil der aus Mineralen und Metallen bestehenden Asteroiden befindet sich auf dem zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter angesiedelten Asteroidengürtel. Vor allem die kleinen, millionenfach vorhandenen Asteroiden stellen eine Gefahr für die Erde dar. Die Dokumentation erklärt, wie es kam, dass die Asteroiden, von denen sich einige seltsamerweise mit Raureif oder Eis beladen durch das Sonnensystem bewegen, möglicherweise an der Entstehung des Lebens auf der Erde beteiligt waren - und warum sie dieses Leben auch wieder zerstören könnten. Ähnlich wie bei der Kollision vor 250 Millionen Jahren, die beinahe zur Zerstörung allen Lebens auf der Erde geführt hätte.

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