Artisten im Wind - Milane und Weihen Artisten im Wind - Milane und Weihen Artisten im Wind - Milane und Weihen Artisten im Wind - Milane und Weihen Artisten im Wind - Milane und Weihen Artisten im Wind - Milane und Weihen Artisten im Wind - Milane und Weihen Artisten im Wind - Milane und Weihen Artisten im Wind - Milane und Weihen

Artisten im Wind - Milane und Weihen

BR Nord Live-TV BR Nord 20.06., 16:30 - 17:15 Uhr
Tiere 201745 Minuten 
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Milane und Weihen sind heute vorwiegend auf Kulturland anzutreffen. Doch die Bewirtschaftung mit immer größeren Maschinen, heftiges Düngen und die mehrfache Mahd haben so manches Beutetier verdrängt. Eine wesentliche Beute, der Feldhamster, hat vielerorts keine Überlebenschance mehr. Ein Grund, warum der Bestand von Milanen und Weihen zurückging.

Lange war nicht sicher, ob die Wiesenweihe in unserer Kulturlandschaft überleben wird, denn ihr ursprüngliches Siedlungsgebiet sind die feuchten Streuwiesen, Moore und Niederungen. Doch die wurden entwässert und mit Getreide bebaut. Kein Platz mehr für Bodenbrüter wie die Weihen. Doch sie sind anpassungsfähig wie keine anderen. Die Wiesenweihe hat die Wintergerste-Felder für sich entdeckt und sich perfekt mit dem Wachstum dieses Getreides synchronisiert.

Als Musterbeispiel für artistisch-fliegerisches Können und Neubürger der Feldflur wird die Wiesenweihe zur zentralen Figur dieser Dokumentation. Dass sie in ihrem Winterquartier, dem Senegal, zu einem anderen Vogel wird, mit neuen Feinden und anderen Ernährungsgewohnheiten, macht ihre Geschichte zusätzlich spannend.

Für die Kornweihe ist Deutschland nur das Winterquartier. Die Rohrweihe gehört jedoch zu den Verlierern. Durch die Entwässerung von Sumpfgebieten findet sie nahezu keinen Brutplatz mehr. Ebenso anpassungsfähig wie die Wiesenweihe ist der Rotmilan. Die weltweit größte Population lebt in Deutschland.

Die Dokumentation zeigt in bestechenden Bildern, wie die Artisten im Wind leben, dass der Rotmilan ein Müllsammler ist, dass die Verwandtschaft der Wiesenweihen mit einer Wanze im Ei geklärt werden kann, und dass der Fuchs sich in Deutschland mit dem Schakal im Senegal auf seinen Raubzügen nach Weihen ablöst.

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Mitwirkende

  • Regie Angelika Sigl

Bildquellen: Bayerischer Rundfunk