Archäologie

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Archäologie 

Archäologen suchen nach den Spuren untergegangener Zivilisationen und Kulturen, um Lebensweise und Strukturen früherer Gesellschaften besser zu verstehen. Ihre Entdeckungen können spektakulär oder auch bescheiden sein. Doch immer liefern Ausgrabungsstätten Erkenntnisse über die Menschen, die einst dort lebten. Am Samstag, den 18. Juni, lädt ARTE zu einer archäologischen Zeitreise ein und begibt sich mit einem internationalen Forscherteam an verschiedene Grabungsorte.
In der vergessenen Maya-Stadt Naachtun im Urwald von Guatemala wird die Schrift der Maya entschlüsselt, die noch bis vor kurzem ein Rätsel war. Eine weitere Etappe sind die Hängenden Gärten von Babylon, das einzige von sieben Weltwundern der Antike, für das noch kein archäologischer Nachweis gefunden wurde. Dank der außergewöhnlichen Funde der britischen Wissenschaftlerin Stephanie Dalley kann nun erstmals genau bestimmt werden, an welchem Ort sich die legendären Gärten befanden, wie sie aussahen und wie sie erbaut wurden.
Auch ein niederländisches Schiffswrack aus dem 17. Jahrhundert, das in der Ostsee auf Grund lief, gibt Rätsel auf. In Spanien untersuchen Paläontologen an einer prähistorischen Fundstätte die Familienstruktur der Neandertaler. Andere Forscher erläutern, wie die Pharaonen die militärische Vorherrschaft über die Welt der Antike erlangten.
In Peru wird das plötzliche Verschwinden der einst mächtigen Moche-Kultur untersucht. Und es kommt zur Enthüllung neuer Erkenntnisse über den Untergang der Ureinwohner der Osterinsel: Möglicherweise stimmt die oft vertretene These des selbst verursachten Ökozids nicht, und es waren weiße Siedler, die den Inselbewohnern ein Ende bereiteten.
ARTE reist in die Vergangenheit - am Thementag Archäologie.

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