Arcadi Volodos aus dem Musikverein Wien
Arcadi Volodos ist wahrlich ein 'junger Hexenmeister' (FonoForum) am Klavier. Als Kind eines Sängerpaares erhielt er mit acht Jahren seinen ersten Klavierunterricht, aber erst mit 15 Jahren widmete er sich dem Instrument intensiver. Bis dahin hatte er sich auf Gesang und Dirigieren konzentriert. Seine Lehrer waren Galina Jegiasarowa, Jacques Rouvier und Dmitri Baschkirow. 1997 gelang ihm der internationale Durchbruch mit einer von Horowitz' ehemaligem Produzenten Thomas Frost bei Sony veröffentlichten CD mit Klaviertranskriptionen, darunter einige von ihm selbst. Sein Debüt in der Carnegie Hall ein Jahr später festigte seinen Ruf als außergewöhnlicher Pianist. Viele sehen in ihm einen der begabtesten Pianisten seiner Generation. Die Rhapsodien Franz Liszts spielt er in der schwierigen Bearbeitung von Vladimir Horowitz, seines Vorbildes und wählt als Zugabe immer wieder einige seiner Bravourstücke, etwa die berühmten Variationen über ein Thema aus Georges Bizets Oper 'Carmen'. ARTE zeigt einen Klavierabend mit dem 'Genie am Klavier', Arcadi Volodos. Der Pianist interpretiert Robert Schumann: 'Waldszenen', Op. 82, und Franz Liszt: 'Après une lecture de Dante', Fantasia quasi Sonata, Andante maestoso.