Annas Alptraum kurz nach 6

Annas Alptraum kurz nach 6

Anna Marek freut sich auf eine Pause in ihrem hektischen Leben als Hebamme und allein erziehende Mutter zweier Töchter: Heute wird sie zum ersten Mal seit Jahren mit den Kindern in die Ferien fahren. Doch noch bevor Koffer, Taschen und Gummitiere im Auto verstaut sind, klingelt ihr Nachbar Lukas, den Anna bisher nur vom Sehen kennt, stürmisch an der Tür. Er bittet um Annas Beistand. Seine chilenische Freundin Maria hat unerwartet Wehen bekommen. Anna lässt sich überreden, mit in die Klinik zu fahren. Sie hilft dem Baby auf die Welt, zankt sich ungeduldig mit ihrer Mutter, stopft die Kinder ins Auto und fährt endlich erleichtert gen Italien.

Doch am nächsten Morgen wacht Anna wieder in ihrem Bett in Mainz auf und der Chaos-Tag scheint sich genauso zu wiederholen. Schon wieder klingelt der aufgeregte Lukas an der Tür und Marias Baby will wieder auf die Welt kommen. Allmählich dämmert es Anna, dass sie in einer Zeitschleife gefangen ist. Ihre Versuche, diese zu durchbrechen, scheitern kläglich. Immerhin bekommt sie bei einer der vielen Geburten von Marias Sohn endlich mit, dass Lukas gar nicht der Vater ist. Jeden Tag wird Lukas Anna ein bisschen wichtiger - aber am nächsten Morgen kann er sich nicht mehr an sie erinnern. Anna ist verzweifelt, aber sie fängt an, genauer hinzusehen, was in den Menschen um sie herum eigentlich vorgeht. Abgeschnitten von der Zukunft, beginnt Anna, die Gegenwart und sich zu verändern.

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