Amerikas Naturwunder (6/8) - Im Gebirge der Giganten

Amerikas Naturwunder (6/8) - Im Gebirge der Giganten

LandschaftsbildD  

Der Yosemite-Nationalpark im Nordosten Kaliforniens ist ein Ort der Superlative. Fast senkrechte Felswände - wie der weltberühmte Half Dome - ragen knapp 1.500 Meter in den Himmel, und in unmittelbarer Nähe wächst ein Wald aus Mammutbäumen, viele von ihnen weit über 1.000 Jahre alt. Die Yosemite Falls sind mit fast 740 Metern die höchsten Wasserfälle Nordamerikas. Nicht weniger faszinierend ist die Tierwelt im Park: Im Schatten des El Capitan geht der scheue Rotluchs auf Beutefang und zieht seine Jungen auf, Kojoten und Steinadler liefern sich spektakuläre Kämpfe, und Schwarzbären werden zu geschickten Ameisenfressern. Der Rotluchs hat eine spezielle Technik entwickelt, um in den strengen Wintern unter Schnee und Gras Wühlmäuse aufzuspüren. Die Schwarzbären verschlafen den Winter, umso hungriger starten sie in den Frühling: Weder Fische noch Ameisen sind nun vor ihnen sicher. Um diese Zeit sind an den Ufern des Merced River die Sierra-Molche in Paarungsstimmung. Diese endemische Art kommt nur in den Bergen der Sierra Nevada vor und ist sehr selten. Für Kojoten der Sierra Nevada kann es heikel werden, wenn sich ein Steinadler für seine Beute interessiert; denn mit fast zweieinhalb Metern Flügelspannweite ist der mächtige Greifvogel ein gefährlicher Gegner.

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