Am nördlichen Ende der Welt

Am nördlichen Ende der Welt

Inmitten der Einsamkeit der zentralen Arktis, am 79. Breitengrad zwischen Gletschern und Packeis gelegen, gibt es einen letzten Außenposten der Menschheit: das ehemalige Bergarbeiterdorf Ny Ålesund auf Spitzbergen. Einst errichtet, um die weltweit nördlichsten Steinkohlevorkommen auszubeuten, hat sich der Ort zu einer Bastion der internationalen Polarforschung gewandelt. Seit 20 Jahren betreiben hier auch Wissenschaftler des Potsdamer Alfred-Wegener-Institutes eine Station. Die Klimaphysiker sind, teils unter extremen Bedingungen, den Geheimnissen der polaren Atmosphäre auf der Spur ein zentraler Baustein zum Verständnis der globalen Erderwärmung. Wie wirken sich Wasserdampf und Rußpartikel der Industriestaaten am Nordpol aus? Welche globalen Folgen hat es, wenn das arktische Meereis erneut auf ein Rekordminimum zusammenschrumpft? Warum breitet sich das Ozonloch wieder aus? Als Teil einer internationalen Forschergemeinschaft suchen die Potsdamer Wissenschaftler gemeinsam mit Kollegen aus Kanada, den USA, Frankreich und Russland nach Antworten. Ein Kamerateam des rbb hat sie dabei begleitet. Ein Film vor faszinierender Kulisse im letzten Dorf vor dem Nordpol.

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