Abschied von den Fröschen

Abschied von den Fröschen

"Abschied von den Fröschen" erzählt die letzten anderthalb Jahre des schwer an Leukämie erkrankten Filmemachers Ulrich Schamoni. Mit der Videokamera hat er sich selbst gefilmt, das flüchtige Leben dokumentiert, bis einige Tage vor seinem Tod im Jahr 1998. Dabei entstanden 170 Stunden "Filmtagebuch" - ungeschnitten und unbearbeitet. Ulrich Schamoni nutzte zur Erstellung dieses Tagebuchs zwei Kameras, verschiedene Fernbedienungen, einen Panorama-Kamera-Drehteller und ein langes Kabel als Verbindung, so dass die Kamera im Garten die Frösche am Teich aufnehmen konnte, während er vom Haus aus am Monitor alles steuerte: Ideen, Geschichten, Beobachtungen und Phantasien konnten sich frei entwickeln. Er feierte mit seinen Aufnahmen einen Bilderrausch - ein großer, kraftvoller und gleichzeitig sehr poetischer Abschied eines großen Regisseurs. Das Ziel der Dokumentation ist es, dem Filmtagebuch in seiner Chronologie zu folgen und es dem Publikum zugänglich zu machen. An das Leben und Werk von Ulrich Schamoni zu erinnern, aber auch den "Menschen" zu zeigen, der den Herausforderungen seiner tödlichen Krankheit mit einer ungeheuren Stärke, Kreativität und lakonischem Witz begegnete. Verwoben wird das Tagebuch assoziativ mit Ausschnitten aus seinen Spielfilmen "Chapeau Claque", "Es", "Alle Jahre wieder", "Quartett im Bett", "Wir zwei", "Eins", "Hollywood in Deblatschka Pescara" und "Das Traumhaus".

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