1945 - Kultur in Trümmern

1945 - Kultur in Trümmern

Geschichte 

Österreich wird von den alliierten Streitkräften Anfang April 1945 nach und nach besetzt. Wien wurde am 13. April durch die Rote Armee befreit.

Erst am 10. Mai trafen in Altaussee im steirischen Salzkammergut US-Truppen ein. Auf Tage des Chaos, der Angst, aber auch der Freude folgen Monate und Jahre, in denen die Bevölkerung langsam begreift, dass der Krieg tatsächlich zu Ende ist.

Es beginnt eine Identitätssuche in den Trümmern, die ein verbrecherisches Regime hinterlassen hat und eine allmähliche Annäherung zwischen Tätern und Opfern, eine Periode des Übergangs: Zeitzeugen aus dem Kunst- und Kulturbereich erzählen aus sehr persönlicher Sicht vom Jahrzehnt zwischen Neubeginn des Kulturbetriebes nach Jahren der Diktatur und dem österreichischen Staatsvertrag. Neben Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik kommen unter anderem ehemalige Soldaten, Holocaust-Überlebende, damalige Bewohner von Mauthausen, Widerständler und auch einst vom Nationalsozialismus begeisterte Menschen zu Wort.

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