08/15, 2. Teil

08/15, 2. Teil

Winter 1942: An der Ostfront liegt die 3. Batterie, deren Ausbildung im ersten Teil des Films zu sehen war, seit Monaten im Stellungskrieg. Vor Einsetzen des Tauwetters aber wird es nötig sein, den vorgezogenen Frontabschnitt zurückzunehmen, damit der Nachschub nicht im Schlamm versinkt. Aus diesem Grund benötigt Oberstleutnant von Plönnies (O. E. Hasse) dringend Funkgeräte, die auf dem gewöhnlichen Dienstweg allerdings nicht mehr zu beschaffen sind. So sendet er Unteroffizier Vierbein (Paul Bösiger) in die Heimat, um die benötigten Geräte sowie Verstärkung herbeizuholen. Unterdessen ist ein neuer Batterie-Chef eingetroffen. Hauptmann Witterer (Rolf Kutschera) wird mit der Leitung der 3. Batterie betreut. Bisher als Offizier bei einem hohen Stab in der Heimat, brennt dieser ganz vom '08/15-Geist' beherrschte Hauptmann darauf, sich durch 'Heldentaten' Orden zu verdienen. Er beginnt sofort, die bis dahin von Oberleutnant Wedelmann (Rainer Penkert) eher kameradschaftlich geführte Batterie durcheinander zu bringen und stößt dabei natürlich auch auf Widerstand, vor allem bei Wachtmeister Asch (Joachim Fuchsberger). Unteroffizier Vierbein gelingt es, trotz aller Versuche von Oberleutnant Schulz (Emmerich Schrenk), dies zu verhindern, und mit den benötigten Funkgeräten sowie zwölf Mann Verstärkung an die Front zurückzukehren. Dort hat Hauptmann Witterer durch sinnlose Schießereien die ehedem ruhige Front in Aufruhr gebracht. Mitten in den beginnenden Abmarsch schlägt das Feuer des überraschend angreifenden Feindes. Witterer glaubt nun an seine große Chance. Er befiehlt den besten Geschützführer Vierbein an eine Stelle, wo er als Hauptmann Ruhm ernten kann. Als Witterer die Übermacht des Feindes erkennt, ist es bereits zu spät. Während er mit dem einzigen Kraftwagen flieht, wird Vierbein von einem russischen Panzer überrollt. Asch und Kowalski (Peter Carsten) finden den toten Soldaten und seinen Brief an das Mädchen, das er liebt.

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