14:20
Ein Sommernachtstraum wird zum Alptraum: Ausgerechnet beim Seenachtfest während des spektakulären Feuerwerks wird auf einem der Zuschauerboote ein Mann erschossen: Uli Kowalski, ein ehemaliger Segellehrer, und für alle anderen auf dem Boot eine Art Vaterfigur, Opfer eines Amokschützen? Die ballistischen Untersuchungen entlasten zunächst Kowalskis einstige Segelschülerin Jennifer Block und ihren Freund Thomas Rade, die mit an Bord waren. Denn der Schuss wurde aus mindestens 50 Meter Entfernung aus einem Jagdgewehr abgegeben. Für Nele Fehrenbach scheint nun die Sache ziemlich aussichtslos. Unzählige Menschen haben einen Jagdschein und Zugriff auf entsprechende Gewehre. Die Presse schürt die Angst vor dem "Seenachtfest-Killer". Doch dann bröckelt die Kulisse des ehrenwerten Herrn Kowalski. Denn vor seiner Pensionierung hat ihn eine Segelschülerin, Nadine Rückert, erfolglos wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt. Rückert ist zwar Jägerin, verfügt aber über ein unschlagbares Alibi. Sie lag zur Tatzeit mit Herzrhythmusstörungen im Krankenhaus. Nele ist froh, dass sie mit Pirmin Spitznagel einen akribischen Rechercheur in ihren Reihen hat, der einem Mordkomplott auf die Spur kommt. Und Hauptmann Aubry sorgt bei Nele privat für ein gewisses Hochgefühl. Dafür bricht Tochter Johanna einem Jungen das Herz. Dass es Marten ist, der Sohn von Kollege Rambach, erfährt Nele erst ganz zum Schluss.
15:10
War das die Tat eines Psychopathen, fragen sich Nele Fehrenbach und Pirmin Spitznagel, als sie beim Einlaufen am Ufer einen toten Vogel Strauß mit zahlreichen Stichverletzungen entdecken. Pirmin tippt auf einen angehenden Serienkiller, jemand der erst Tiere umbringt, bevor Menschen dran glauben müssen. Und tatsächlich entdeckt er jemanden, auf den das Täterprofil passen könnte. Nele macht sich zusammen mit Julia Demmler aber auch ihre ganz eigenen Gedanken, als sie im Umfeld der nahegelegenen Straußenfarm auf den Drei-Generationen-Haushalt der Familie Küblinger trifft. Haben Jeanette, Wilhelm und Jakob ein dunkles Familiengeheimnis? Manche Verhaltensweisen erinnern Nele an ihre eigene Familie, in der auch nicht alles zum Besten steht und Mutter Mechthild ihr manche Nuss zu knacken gibt.
16:00
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.
16:15
Überall in NRW gibt es spannende Orte zu entdecken - darunter echte Geheimtipps. Gemeinsam mit Daniel Assmann erkunden wir Ausflugstipps im Westen für Familien und alle, die mal raus wollen und etwas erleben möchten: ruhig oder mit viel Action.
16:30
In den Tiefen der Meere lebt eine Gruppe von Tieren mit unglaublichen Fähigkeiten. Knochenlose Kreaturen, die Farbe und Form verändern können. Saugnäpfe machen sie zu effizienten Jägern: Tintenfische. So unterschiedlich wie ihre Fähigkeiten, ist auch die Tiergruppe selbst: Oktopusse sind achtarmige Alleskönner und Sepien die Chamäleons der Meere. Sie haben zwei weitere Tentakel, die sie entfalten können, um Beute zu machen. Genauso wie Kalmare. Sie haben besonders große Augen, mit denen sie sogar in der Tiefsee leben können. Was alle vereint: Sie sind intelligent, anpassungsfähig und haben seit Millionen von Jahren die Ozeane der Welt erobert. Vor der Küste Brasiliens leben besonders räuberische Kraken, die bei der Jagd auf Krabben sogar an die Oberfläche kommen. Bei Ebbe lauern sie ihrer Leibspeise im seichten Wasser auf, eine beeindruckende Leistung für eine verwandte Art von Muscheln und Schnecken! In der Tiefsee lauern skurrile Tiere wie der Vampirtintenfisch. So gruselig sein Name auch klingt, er ernährt sich ausschließlich von zerfallenden organischen Stoffen im Wasser und ist daher eher so etwas wie die "Müllabfuhr" der Meere. Riffkalmare sind Rekordbrecher im Tierreich: Sie kommunizieren, indem sie mehrmals pro Sekunde die Farbe wechseln können. Sie haben noch einen weiteren Trick in petto: Mit der einen Körperhälfte drohen sie ihren Konkurrenten und mit der anderen locken sie Weibchen an. Der Mimik-Oktopus hat eine ganz eigene Methode, seinen Feinden aus dem Weg zu gehen. Er kann nicht nur Farbe und Form verändern, er ahmt sogar das Verhalten anderer Tiere nach. Von der Seeschlange bis zum Feuerfisch, bis zu 15 verschiedene Tierarten hat er im Repertoire, wenn er sie einmal genau beobachtet hat. Im Nordwesten der USA ist Meeresbiologe und Tierfilmer Florian Graner einem besonderen Tintenfisch auf den Fersen: dem Pazifischen Riesenkraken, dem größten Oktopus der Erde! Dank seiner langjährigen Erfahrung mit Tintenfischen, weiß Florian Graner, wo er nach dieser Tintenfischart suchen muss. Doch was passiert, wenn Mensch und dieses fremde Tier aufeinandertreffen? Oktopusse, Sepien, Kalmare und unheimliche Tiefseebewohner: Keine Tiergruppe ist so außergewöhnlich wie die der Tintenfische!
17:15
Einst nannte man sie die "Inseln am Rande der Welt". Als der antike Geograf Ptolemäus die erste Landkarte der Erde erstellte, waren die Kanaren noch genau das: das Ende der alten Welt. Heute sind die sieben Kanarischen Inseln ein exotisches Paradies für zwölf Millionen Touristen, die jedes Jahr, vor allem aus Europa, hierherkommen, um Sonne, Meer und ein mildes, frühlingshaftes Klima zu genießen. Wir zeigen die wilde, unbekannte Seite des Archipels abseits besuchter Touristenpfade. Bis heute haben sich die Kanarischen Inseln ihre wilde Schönheit bewahrt. Jede von ihnen gleicht einem Kontinent im Kleinen. Subtropische Nebelwälder treffen auf karge Vulkanlandschaften und schneebedeckte Gipfel. Unzugängliche Schluchten münden in rauen, zerklüfteten Steilküsten und ausgedehnten Wüsten. Warum aber trägt der Archipel nahe der nordwestafrikanischen Küste den Beinamen "Inseln des Frühlings"? Wo doch auf derselben geografischen Breite kaum mehr als 100 Kilometer weiter östlich die trockene, heiße Wüste Sahara liegt? Warum gibt es gerade auf den Kanaren dichte, subtropische Urwälder und schneebedeckte Gipfel? Eine Antwort heißt "vientos alisios". So nennen die Einheimischen die Passatwinde. Beständig wehen sie von Nordost und sind für die Inseln im Atlantik die Grundlage vielfältigen Lebens. Der Passatwind bringt Wasser, selbst im trockenen Sommer. Auf seiner langen Reise über das Meer nimmt der Alisio große Mengen an Feuchtigkeit auf. Trifft er auf die Inseln, stauen sich mächtige Wolkenbänke an steilen Bergflanken. Die in der Luft gespeicherte Feuchtigkeit kondensiert und nährt ein einmaliges Naturjuwel: subtropische Lorbeerwälder. Das Wasser fällt hier nicht als Regen, die mächtigen Lorbeerbäume "melken" die Wolken und sorgen dafür, dass es in dicken Tropfen von ihren Blättern auf den Boden fällt. Auf den flacheren Inseln bietet sich ein anderes Bild. Hier gibt es keine hohen Berge, an denen sich die Wolken stauen und ihre feuchte Last abladen. Hier herrscht Trockenheit. In der Wüste Fuerteventuras lebt die Kragentrappe. Wenn es doch einmal regnet, präsentieren die Hähne ihre weißen Schmuckfedern am Hals und stolzieren durch die Wüste, um den Hennen zu imponieren. Auch unter Wasser sind die Kanarischen Inseln ein spektakuläres Naturparadies. Die Landschaft ist bizarr und geheimnisvoll. Seltsam aussehende Kreaturen wie Schmetterlingsrochen gleiten durch unterseeische Lavahöhlen, seltene Engelshaie lauern im schwarzen Vulkansand auf Beute. Aufgrund seiner geografischen Lage vermischen kräftige Meeresströmungen warmes Wasser der Tropen mit kaltem aus dem Nordatlantik, während aus der Tiefsee unentwegt Plankton an die Oberfläche geschwemmt wird. Das macht diese Gewässer zu einem der besten Orte auf der Welt, um Meeressäuger zu beobachten. Winde und Meeresströmungen haben Tiere und Pflanzen zu den abgeschiedenen Inseln gebracht. Viele sind geblieben und haben sich im Laufe der Jahrtausende spezialisiert und an ein abgeschiedenes Inselleben angepasst. Neue Arten sind entstanden, die nirgendwo sonst auf der Welt existieren. Andere kommen von weither, um nur einen Teil des Jahres auf den Inseln zu verbringen. Darunter sind die Gelbschnabel-Sturmtaucher, die aus Südamerika kommen, oder die Eleonorenfalken aus Madagaskar. Sie unternehmen jedes Jahr weite Wanderungen und ziehen gut geschützt in den schroffen Vulkanklippen ihre Jungen auf. Die Kanarischen Inseln sind eine faszinierende Welt mit einer erstaunlichen Vielfalt an Klimazonen, Landschaften und Arten. Doch sie sind vor allem ein kleiner begrenzter Kosmos, in dem alles voneinander abhängig ist. Blieben die Passatwinde aus oder würde sich die Temperatur um nur wenige Grade verändern, würden die Wälder trockenfallen und für immer verschwinden. Was dann bliebe, wäre nur noch das, womit es vor Urzeiten begonnen hat: eine kahle Vulkanwüste.
18:00
Den "besten Freund" zu finden, ist gar nicht so einfach. Wie wäre es denn mit dem wuscheligen Adonis oder der quirligen Hundedame Leni? Ein Anruf genügt, und einem Kennenlernen steht nichts mehr im Wege.
18:45
Meist regionale Themen, welche die Menschen zwischen Rhein und Weser interessieren, berühren und unterhalten, finden ihren Weg in die Sendung. Bei Bedarf berichten die Reporter aber auch über die Landesgrenzen hinweg.
19:30
Politik in Nordrhein-Westfalen
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Albanien - das sind traumhafte Küsten, wilde Landschaften und osmanisch geprägte Städte. Dazu unzählige Bunker als Zeugen eines ehemals abgeschotteten Landes. Voller Gegensätze, geprägt von bewegter Geschichte, atemberaubender Natur und einer spürbaren Aufbruchsstimmung. Nicht umsonst zieht es immer mehr Menschen in das Balkanland. Moderator André Gatzke begibt sich auf einen Roadtrip durch den Süden: zwischen schroffen Bergen, azurblauer Riviera und einem der letzten Wildflüsse Europas. Seine Reise führt ihn in abgelegene Buchten, zum Wildwasser-Rafting auf der Vjosa, in die "Stadt der Steine" nach Gjirokaster und weiter bis in die pulsierende Hauptstadt Tirana.
21:45
Neue Länder und Menschen kennenlernen, das liebt das Ehepaar Petra und Rüdiger Erbslöh aus Meerbusch. Slowenien, Spanien, Italien, die Ostsee haben sie schon mit ihrem Wohnmobil bereist. Dieses Mal geht es in ein kleines, aber teures Land: die Schweiz. Und die Frage stellt sich: Werden sie mit ihrem Reisebudget auskommen? Los geht's am Rheinfall bei Schaffhausen, dem größten Wasserfall Europas, und dann zum ersten Mal mit dem Wohnmobil in die Schweizer Alpen. Für Rüdiger darf jede Reise gerne etwas Abenteuer mit sich bringen. Auch dieses Mal ist nicht alles geplant; spontane Umwege, Besuche und Begegnungen sind für den ehemaligen Schreiner ein "Muss". Die Schweiz ist klein, aber ein Land der Superlative: der größte Wasserfall Europas, der höchstgelegenen Berg-Bahnhof, die steilste offenen Standseilbahn der Welt... und die teuerste Stadt Europas: Zürich, ist die zweite Station. Die Schweizer sagen selbst, Zürich sei wie ein Schweizer Taschenmesser, es bietet alles: Kultur, Natur, Architektur, Gastronomie und jede Menge Einkaufsmöglichkeiten. Und: gesalzene Preise, wie Petra und Rüdiger gleich am ersten Schaufenster feststellen. In einer der 10 teuersten Einkaufsstraßen der Welt bleibt es daher beim Windowshopping. Verführen lassen sich die beiden dennoch: Rüdiger lädt seine Petra zu einer besonderen TukTuk-Fahrt ein. Damit geht's von der Altstadt bis zum Zürichsee, mit Blick auf die Berge. Und das Besondere: Während der Fahrt wird ein Käsefondue serviert und das wird "tricky". Die beiden Camper erleben auf ihrer Tour nach Zermatt immer wieder Überraschungen. Die Fahrt entlang des Vierwaldstättersees führt sie in eine Sackgasse, zu der kleinen Gemeinde Bauen. Hier lernen sie einen Wanderweg kennen, der allen Schweizern und allen Kantonen gemeinsam gehört - und die Geschichte, wie es dazu kam. Nächste Station: Das Gletscherdorf Grindelwald unterhalb der weltberühmten Kulisse der Berge Eiger, Mönch und Jungfrau. Eine ausgezeichnete Landschaft, im wahrsten Sinne des Wortes: Seit 20 Jahren zählt die Jungfrau-Region zum UNESCO-Welterbe. Das Paar hat einen Stellplatz unterhalb der Eiger-Nordwand gefunden. Von hier aus planen sie einen Tagestripp, der nicht alle Erwartungen erfüllt, aber mit dem Besuch des Eispalastes auf dem 3.500 Meter hohen Jungfraujoch dann doch ihre Erwartung übertrifft. Hier ist alles aus Eis. Wände, Boden, Decke - eine Märchenwelt. Der Höhepunkt der Reise: Zermatt. Es ist Petras Kindheitstraum, das Matterhorn einmal in echt zu sehen. Schon als Kind hat sie ein Matterhorn-Bild gepuzzelt. Bergführer Andre macht es spannend und führt seine Gäste erst mal in das alte Zermatt mit Häusern aus dem 16. Jahrhundert. Von ihm lernen sie eine Bergführer-Weisheit, die auch sinnvoll für den Alltag ist. Und was ist mit dem Matterhorn? Werden die Wolken einen Blick freigeben? Am Ende der Camper-Tour steht die große Frage, wie kostspielig die Reise durch die Schweiz geworden ist. Eine Bilanz kann Rüdiger Erbslöh schon ziehen: "Ich kannte die Schweiz nur von der Postkarte, aber die Schweiz ist wirklich so."
23:15
Ehrenberg überredet Yasmin zu einem Besuch auf dem Fischmarkt, um sie aufzumuntern. Aber der Spaß hält nicht lange an. Der Fischhändler Kurt Biesen und der Gemüsehändler Gerd Wohlfahrt geraten sich in die Haare. Ehrenberg muss schlichten, weil er die beiden kennt und mag und weiß, dass sie eigentlich dicke Freunde sind. Aber das Unglück nimmt seinen Lauf. Am nächsten Tag liegt Ehrenberg nach dem Verzehr eines Fischbrötchens, das er bei Kurt Biesen gekauft hat, mit einer Fischvergiftung im Bett. Als weitere Fälle bekannt werden, wird Biesens Laden geschlossen. Jetzt gilt es für Ehrenberg nicht nur, schnell wieder gesund zu werden, sondern auch aufzudecken, wie es dazu kommen konnte. Biesen ist völlig verzweifelt und beteuert, niemals alte Ware verkauft zu haben. Gudrun hat ein Date und Yasmin hat viel Arbeit investiert, um sie darauf vorzubereiten. Doch der Abend verläuft anders als geplant. Gudruns Begleiter wird von ein paar "alten Freunden" bedroht. Aber Gudrun kann Karate.