18:00
Im Jahr 1999 war die Angst vor der Jahrtausendwende groß. Viele Computer in Industrie und Verwaltung konnten das Datum nur zweistellig anzeigen. Die Angst war: Folgt nach der 99 die Doppelnull für das Jahr 2000, würde das vom Computer als 1900 gedeutet werden. Rechnernetze sollten infolgedessen so zusammenbrechen. Davon wären auch die Städte in NRW betroffen gewesen. Doch noch liefen die PCs, und auf ihnen wurde vor allem eines: gedaddelt! Die Jagd auf das Moorhuhn eroberte Büros im ganzen Land. Die Erfinder des Spiels saßen in Wattenscheid. Aufgrund ihres tierischen Erfolgs setzte eine Art Höhenrausch ein: Sie gingen an die Börse und spielten dort das ganz große Monopoly. Aber dann kam heraus - die Bilanzen waren gefälscht. Das Moorhuhn hatte sich selbst abgeschossen. Ein todsicheres Ding zu drehen, darum ging es auch in Unna. Die Stadt im östlichen Ruhrgebiet wurde Schauplatz des Kino-Hits "Bang Boom Bang" von Regisseur Peter Thorwarth. Die Story: Trottelige Gelegenheitsgauner wollen ein todsicheres Ding drehen. Das geht - natürlich - schief. Die Idee dazu hatte Thorwarth durch die Geschichten aus dem Kleinkriminellenmilieu, die ihm sein Vater erzählte. Er war Kriminalkommissar in Dortmund. "Bang Boom Bang" war Thorwarths erster Film - und einer der erfolgreichsten Filme des Jahres 1999. Dass es bei ihm auch der erste Wurf war, war Hammerwerfer Karsten Kobs bis zum Abschluss des WM-Wettkampfs in Sevilla auch nicht so ganz klar. Mit der unglaublichen Weite von 80,24 Meter zeigte Kobs seinen Mitstreitern gleich zu Anfang, was an diesem Tag möglich war. Es standen noch vier weitere Wettkampfrunden an. Kobs verzog während der Zeit nicht einmal die Miene. Dabei erzählte er später, dass er in diesen Momenten eigentlich extrem unsicher und nervös war. Dann das Endergebnis: Keiner konnte diese Weite übertrumpfen. Und Kobs sprang vor Freude über den Weltmeistertitel in den nächsten Wassergraben. Ein unvergessener Moment auch für seine Familie daheim in Dortmund.
18:45
Meist regionale Themen, welche die Menschen zwischen Rhein und Weser interessieren, berühren und unterhalten, finden ihren Weg in die Sendung. Bei Bedarf berichten die Reporter aber auch über die Landesgrenzen hinweg.
19:30
Die schönsten Geschichten und Beiträge der WDR-Studios werden hier nochmals gezeigt. Zu Bestaunen gibt es eine bunte Vielfalt, die von Ausflugtipps über Kochrezepte bis zu regionalen Besonderheiten reichen.
19:55
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Vom Original kaum zu unterscheiden: Geklonte Stimmen, erzeugt von künstlicher Intelligenz, können mächtig für Verwirrung sorgen. Auch bei der großen Maus-Show. Solche Fakes faszinieren den 12-jährigen Kerem - und bringen ihn ins Grübeln: Wie kriege ich raus, was wirklich echt ist? Ein richtig skurriles Hobby haben Olivia und Maximilian: Gackernde Hühner streunen durch ihren Garten. Und sie kennen ihre Tiere besser als so mancher Meerschweinchenbesitzer. Die verblüffendsten Hühner-Geheimnisse präsentieren Olivia und Maximilian in der Show. Nur die überraschendsten Kinderfragen schaffen es auf den Maus-Stundenplan: Wie gut schmeckt eine Suppe aus Kuhfüßen? Warum verirren sich Maulwürfe nicht in ihren Gängen? Und wie viele Sportler schaffen es, ein Auto zwei Meter in die Luft zu ziehen, wenn ein Flaschenzug ihnen dabei hilft? Viel zu raten für die prominenten Gäste. Die glasklaren Antworten kommen - wie immer - von den Experten aus der "Sendung mit der Maus": Für Siham El-Maimouni, Armin Maiwald, Ralph Caspers und Christoph Biemann ist kein Rätsel zu groß und kein Experiment zu schwer. Diesmal: Zwei Maus-Duelle in einer Sendung! Und was für welche: Eine Opernsängerin will lauter sein als eine Kettensäge. Und auf einer extrem hohen Hängebrücke kämpfen ein Kletterer und ein Läufer bis zur totalen Erschöpfung um den Sieg.
23:00
Wann war das denn? Anlässlich des 75. Geburtstages der ARD lädt Carolin Kebekus zu einer humorvoll-nostalgischen Spielshow ein, die von Michael Kessler moderiert wird. Bei "Let's play ARD!" trifft sich Carolin Kebekus mit Annette Frier, Bastian Pastewka und Torsten Sträter in entspannter Afterhour-Atmosphäre, um gemeinsam die Geschichte der ARD aufzuarbeiten. Durch die Sendung führt Moderator Michael Kessler, der die Spielregeln im Blick behält: In zwei Teams wird gegeneinander angetreten und versucht, Ereignisse aus einem dreiviertel Jahrhundert ARD-Geschichte in die richtige Reihenfolge zu bringen. Womit war man früh dran, was war erstaunlich spät? Die Spielshow ist eine Zeitreise durch Absurdes und Erstaunliches, mit Clips ikonischer Sendungen und Momenten, die einen auch mal ratlos zurücklassen.
01:25
erzählt von Hugo Egon Balder
02:10
erzählt von Michael Kessler
02:55
erzählt von Reinhold Beckmann
03:40
erzählt von Esther Schweins
04:25
erzählt von Thorsten Schorn