15:10
Von einem aufgeregten Touristenpärchen gerufen, entdecken Hubert und Staller auf einem Hochstand den Jäger Flachsbichler - tot, die Hand am Abzug seines Gewehrs! In der nahegelegenen Wiese finden sie dazu acht Hasen - drei davon erlegt, zwei weitere ebenfalls erlegt, aber merkwürdigerweise auf dem Acker festgebunden und schließlich, ebenfalls angebunden, drei noch lebende Hasen! Was war denn hier los? Bewegung kommt in den Fall, als die Ermittler über eine geheimnisvolle russische Studentin, die offenbar als Dolmetscherin für den Toten gearbeitet hatte, erfahren, dass dieser plante, seinem Nachbarn Sunninger ein wertvolles Grundstück abzuluchsen, um es an Landsleute der jungen Frau weiterzuverkaufen. Und zwar für ein Vielfaches seines heutigen Wertes. Weil ein Verkauf des seit Generationen in Familienbesitz befindlichen Grundes für Sunninger aber partout nicht infrage kam, hatte Flachsbichler seinem Nachbarn offenbar eine skurrile Jagdwette angeboten: Dabei ging es darum, bei Vollmond auf einem Feld möglichst viele Hasen zu erledigen. Wer am meisten schießt, hat gewonnen. Würde Sunninger - bekannt als der beste Schütze weit und breit - diese Wette verlieren, müsste er sein Grundstück hergeben. Andernfalls käme Flachsbichler für Schulden auf, die Sunninger seit langer Zeit quälten. Dies dem störrigen Sunninger zu entlocken, verlangt Hubert, Staller und vor allem den drei Hasen, die unsere Ermittler virtuos einsetzen, um ihren einzigen Tatverdächtigen und Zeugen in die Enge zu treiben, einiges ab. Und dann muss auch noch Riedl bei einem Vor-Ort-Termin mit deutlich mehr Körpereinsatz seinen Mann stehen, als ihm lieb ist - als falscher Hase! Doch nur auf diese Weise gelingt es Hubert und Staller aufzuklären, was in dieser Nacht mit den Hasen vor sich ging. Nur etwas Wichtiges wäre noch zu klären: Wie kam der Jäger Flachsbichler auf seinem Jagdsitz zu Tode? Erst ein Selfie von Staller mit der rätselhaften Russin bringt die Ermittlungen auf die richtige Spur.
16:00
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.
16:15
18:00
18:15
Teller, Schüsseln, Tassen - die Schränke der Deutschen sind voll mit Geschirr. Ob zusammengewürfelt oder als passendes Set, gekauft, geschenkt oder geerbt. Mit Dekor oder einfarbig, aus Steingut, Keramik oder Porzellan. Oft hängt das Herz an Teller und Tassen. Doch was und wie viel braucht man wirklich? Was zeichnet gute Qualität aus? In der zweitältesten Porzellanmanufaktur Deutschlands blickt Verbraucherjournalistin Yvonne Willicks hinter die Kulissen der Porzellanproduktion. Was tun, wenn das Erbgeschirr eine Macke hat oder man längst nicht mehr erhältliche Teile ersetzen möchte? Yvonne Willicks begibt sich auf Zeitreise zur Geschirr-Börse von Elisabeth Hoffmann - sie beherbergt ein ganzes Haus voller uralter Porzellanschätze. Reicht das günstige Geschirr aus dem Möbelhaus oder sollte man für langlebiges Geschirr doch eher tiefer in die Tasche greifen? Wie teuer muss gutes Geschirr sein? Der Labortest bringt Klarheit. Graue Kratzspuren auf dem hellen Teller - muss da direkt ein neuer her? Als Hauswirtschaftsmeisterin kennt Yvonne Willicks die Tipps und Tricks, um neuen Glanz in das Geschirr-Regal zu bringen.
18:45
Meist regionale Themen, welche die Menschen zwischen Rhein und Weser interessieren, berühren und unterhalten, finden ihren Weg in die Sendung. Bei Bedarf berichten die Reporter aber auch über die Landesgrenzen hinweg.
19:30
Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Mittlerweile gibt es verschiedene Sendestudios. Unter anderem wird aus Köln, Dortmund, Bonn und dem Münsterland berichtet.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Wenn die Familie Graumann-Chrismann campen fährt, kommt gleich die ganze Familie mit: Für Steven Graumann (39), seine Frau Saskia Chrismann (37), Tochter Elina (7), Saskias Mutter Manuela Langenkämper (60) und Oma Herlinde Verschüren (85) geht's nach Kroatien. Ihr Ziel: der Campingplatz Polari in Rovinj - der kroatischen Hafenstadt an der Westküste Istriens. Mit jährlich über drei Millionen deutschen Gästen gehört Kroatien zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen. Auch die Vier-Generationen-Familie aus Bergkamen hat hier ihr Urlaubsparadies gefunden. Urcamper sind sie alle - und das ist Oma Lindes Verdienst. Sie hat das Campen in die Familie gebracht. Seit dem Tod ihres Mannes, sorgen Kinder und Enkel dafür, dass sie weiterhin mit urlauben kann. "Es ist schön, dass sie mich überhaupt noch mitschleppen. Ich weiß ja nicht, wie lange ich das noch kann", sagt Oma Linde dankbar. Ihren 44 Jahre alten Wohnwagen haben sie gemeinsam gekauft und ausgebaut - für 8.000 Euro. Ein Gemeinschaftsprojekt, das seit drei Jahren für einen festen Familienurlaub im Sommer sorgt. Für Steven, den einzigen Mann in der Runde, ist das keine Last - im Gegenteil: "Das mit der Familie, das macht so ein Urlaub aus. Erst wenn man es verloren hat, weiß man, was man hat. Ich habe vor fünf Jahren meine Mama verloren - sie war erst 59. Umso mehr genieße ich jetzt die Zeit mit meiner angeheirateten Familie. Die beiden sind auch wie meine Mama und meine Oma geworden". Ihre Campingreise startet in Bergkamen. Saskia und Steven machen zunächst einen Zwischenstopp am Mondsee in Österreich - bevor sie in Rovinj Mama Manuela, Oma Linde und Tochter Elina am Flughafen einsammeln und der gemeinsame Urlaub beginnt. Auf dem Programm stehen eine traditionelle Batana-Bootsfahrt, ein Besuch der beeindruckenden Pula Arena - und jede Menge Zeit zusammen auf der Parzelle. Doch dieser Campingurlaub ist für Steven und Saskia mehr als Familienzeit. Auch ihre Liebesgeschichte hat mit Camping zu tun: Erst der Heiratsantrag auf einem Campingplatz am Achensee, dann die Hochzeitsnacht im Camper - und auch diesmal haben die beiden etwas Besonderes vor. Saskia und Steven haben ihre Traukleidung im Gepäck. Was sie wohl damit vorhaben?
21:00
Mit ihrem Wohnwagengespann fallen Jasmin und Sven Ruby aus Hamm-Bockum-Hövel auf. Denn sie haben ihren Camper von einem Graffitikünstler mit ihren Lieblingstieren besprühen lassen: ein Fuchs für Tochter Alina, ein Faultier für Jasmin und ein Pandabär für Sven. Vor zweieinhalb Jahren kaufte das Paar den gebrauchten Wohnwagen für 4.500 Euro und investierte nochmal 1.000 Euro in die Verschönerung. Seit gut zwei Jahren reisen der Bäcker und die Tagesmutter nun durch Deutschland. Häufig machen sie Wochenendtrips durch NRW. Meistens mit an Bord ist ihre 12-jährige Tochter. Der erste Campertrip führt die Rubys in die Eifel. Unterhalb der Burg Nideggen liegt der Campingplatz Hetzingen direkt an der Rur. Zusammen mit zwei Camperfreunden macht die Familie einen Ausflug nach Monschau, probiert in der alteingesessenen Konditorei von Jochen Kaulard Vennbrocken und Monschauer Dütchen. Zuletzt geht es für die Rubys zusammen mit ihren NRW-Camping-Freunden ins Sauerland. Auf einem Campingplatz direkt am Sorpesee mit 285 Dauercampern und 40 Stellplätzen für Durchgangscamper genießen die Freunde verschiedene Wasseraktivitäten. Wäre vielleicht das Dauercamper-Leben eine Option für die Rubys?
21:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.
22:15
Vom Charme der Ostsee bis hin zu mitreißender Live-Musik in urigen Bergdörfern - Kate Menzyk zeigt uns auf ihrem Roadtrip durch Polen besondere Orte, echte Begegnungen, kulinarische Highlights und persönliche Geschichten abseits vom klassischen Reiseführer. Ihre Eltern wurden hier geboren, ein Teil ihrer Familie wohnt noch in Polen, Kate selbst hat in Warschau studiert und weiß genau, warum man das Land ihrer Wurzeln unbedingt bereisen sollte. Die Reise beginnt in der maritimen Schönheit von Danzig, führt uns durch die stille Weite der masurischen Seenplatte, hinein in das energiegeladene Herz Warschaus, über die Berge und lebendige Kultur Zakopanes und endet in Krakau, wo Geschichte und Gegenwart zusammenfließen. Kate philosophiert über das Leben mit einer älteren Dame, die in ihrem wohnzimmerähnlichen Bistro typisch Polnisch kocht, sie tanzt Volkstänze mit Fremden, stürzt sich im Adrenalinrausch eine Skisprungschanze hinunter, nimmt uns mit in versteckte Hinterhof-Bars und zeigt uns das wahrscheinlich märchenhafteste kleine Dorf Polens. Travel like a local - Polen: Eine Reise mit polnischer Seele, unvergesslichen Geschichten und Landschaften voller atemberaubender Schönheit.
23:00
Vieles deutet auf einen Raubmord hin, als die Polizei im Hafen von Split die Leiche von Ante Remic findet, der vermutlich mit den Ersparnissen seiner Frau zockte. Schon bald bekommen die Ermittlungen von Kommissarin Branka Maric jedoch eine neue Richtung. Denn bei einem Einbruch im Haus des Opfers werden Andenken aus dessen Zeit als Offizier im Kroatienkrieg gestohlen. Dann wird ein weiteres ehemaliges Mitglied seiner Kampftruppe ermordet. Jetzt ist von dieser nur noch der Unternehmer Jerko Novak übrig. Der bestärkt die naheliegende Vermutung, dass Kriegsverbrechen von damals etwas mit dem aktuellen Fall zu tun haben - schließlich sei Remic der "Teufel von Split" gewesen. Für Branka haben die Ermittlungen längst eine persönliche Dimension, denn auch ihr vermisster Bruder gehörte zu der Einheit von Remic. Unterdessen verfolgen ihre Kollegen Emil und Borko weiter die Raubmordfährte und erwischen einen drogenabhängigen Mann, der die Tat gesteht. Nun wird Branka klar, dass sie einem Ablenkungsmanöver aufgesessen ist, das jemand inszeniert hat, um weitere Morde begehen zu können. Sie ahnt zwar schon, wer das ist - braucht aber noch handfeste Beweise. Um diese zu bekommen, stellt die mutige Kommissarin dem gerissenen Täter eine Falle.