21:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.
22:15
Sie sind unbeschwert, unbekümmert wie es nur Teenager in ihrem Alter sein können. Und sie nehmen uns mit auf einen Schüleraustausch der besonderen, sogar der extremen Art: nach Rio de Janeiro. Zehn Mädchen und Jungs im Alter von 16 Jahren reisen in die Weltmetropole. Für manche ist es das erste Mal, dass sie Deutschland verlassen. Im Kölner Stadtteil Chorweiler besuchen sie die Heinrich-Böll-Gesamtschule. Chorweiler gilt als schwieriger Stadtteil, einer mit vielen sozialen und wirtschaftlichen Problemen. Wer aus diesem Stadtteil kommt, für den öffnen sich nur selten Türen von allein. Die Teenager erzählen von ihren Ängsten, ihren Träumen und ihren Erwartungen: Wo komme ich her, wo will ich hin? Die Stadt Köln ermöglicht im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Rio diesen Austausch. Alle zwei Jahre reisen brasilianische Schüler und Schülerinnen nach Köln, ein halbes Jahr später folgt der Gegenbesuch nach Rio. Die Jugendlichen aus Köln sehen den Zuckerhut und die Sonne über dem Strand von Ipanema untergehen. Doch dann prallen Träume von Rio und Ipanema auf die Realität. Und die Teenager aus Deutschland sind geschockt: unvorstellbare Armut, Müllberge, Kriminalität, Favelas. Denn ihre Austauschschüler leben in einer Gegend dieser Millionenmetropole, in die sich keine Touristen verirren. Die Traumstrände sind von den Armenvierteln Guadalupe und Deodoro weit weg. Doch der Schock währt nicht lange. Auf einmal sind Armut und Müll den Chorweiler Schülern nicht mehr wichtig. Stattdessen tanzen sie mit den brasilianischen Jugendlichen, spielen zusammen Fußball, tauschen sich aus mit ein wenig Portugiesisch, sie lachen - und ja sei weinen gemeinsam. Es ist nicht nur eine Reise über den Atlantik, es ist eine Achterbahn der Gefühle. Und es ist eine Geschichte über Toleranz, über Respekt und über eine Herzlichkeit, die ihresgleichen sucht. Brasilianer und Deutsche rücken jeden Tag enger zusammen. Und ganz zum Schluss treffen sie noch einen Fußballweltmeister. "Mais que uma bola - mehr als ein Ball" heißt das Projekt, das Rio und Köln verbindet. Es wird eine Reise, die alle verändern wird. Der Blick auf ganz Vieles wird plötzlich ein anderer. WDR-Autor Nils Rode war mit seinem Kamerateam dabei.
22:45
Corinna Wolf-Bartens ist vieles: Lehrerin, Quereinsteigerin, promovierte Biologin, Mutter von drei Kindern und Hauptverdienerin der Familie. Jeder Tag eine Achterbahn. Wie fühlt sich so ein Tag im Leben der Lehrerin an? Um das erleben zu können, trägt sie für ein paar Wochen eine Mini-Action-Kamera auf der Stirn. Ihr Blick wird zu dem der Zuschauer*innen. Sie sehen, was sie sieht, hören, was sie hört, und spüren hautnah die Intensität ihres Berufs. Eine etwas andere, abenteuerliche Story aus dem Brennglas der Gesellschaft: dem deutschen Klassenraum.
23:30
Wer ist der Mensch hinter dieser altertümlich wirkenden Fassade? Wie bewusst pflegt er sein eigenes Image? Und was treibt Philipp Amthor jenseits von Aufmerksamkeit eigentlich inhaltlich an? Wird er sein Ziel, den Staat zu modernisieren und endlich zu digitalisieren, tatsächlich erreichen können? Für das ARD-Format "Konfrontation" hat der renommierte Journalist Markus Feldenkirchen Philipp Amthor mehrere Monate lang begleitet. Im Landtags-wahlkampf, bei seiner Arbeit im Ministerium und in seiner norddeutschen Heimat. Feldenkirchen spricht mit Parteifreunden und Rivalen des CDU-Politikers. Das Ergebnis ist ein persönliches Doku-Portrait über eines der größten politischen Talente seiner Generation. Aus nächster Nähe beobachtet Feldenkirchen den CDU-Politiker bei seinem Arbeitsalltag und abseits des Berliner Politbetriebs. Am Ende konfrontiert Feldenkirchen Philipp Amthor mit seinen Einschätzungen. Und Amthor kann kontern. "Konfrontation: Markus Feldenkirchen trifft Philipp Amthor" ist die siebte Folge des preisgekrönten Formats, das 2022 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Der Sendetermin ist am 20. April 2026 um 22.50 Uhr im Ersten. Eine Produktion von beckground tv im Auftrag des WDR.