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TV Programm für WDR Bonn am 20.05.2026

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Markt 20:15

Markt

Konsumentenmagazin

Moderatoren geben den Zuschauern in dem Verbrauchermagazin Tipps rund um die Themenbereiche Service und Konsum. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit und Soziales.

Danach

Der Haushalts-Check mit Yvonne Willicks 21:00

Der Haushalts-Check mit Yvonne Willicks: Koffer und Reisegadgets - startklar für den Urlaub!

Wirtschaft und Konsum

Ob Wochenendtrip oder Fernreise: Der richtige Koffer entscheidet oft mit, wie entspannt man am Ziel ankommt. Besonders Hartschalenkoffer erfreuen sich großer Beliebtheit. Doch woran erkennt man gute Qualität? Und wie viel sollte man für einen zuverlässigen Reisebegleiter investieren? Neben der Stabilität spielen vor allem Handhabung, Gewicht und eine clevere Innenaufteilung eine entscheidende Rolle. Ein Experte erklärt, wie sich hochwertige Verarbeitung erkennen lässt und welche Details den Unterschied machen - vom Reißverschluss über die Rollen bis zur Belastbarkeit der Schale. Moderatorin Yvonne Willicks lässt im Labor drei Modelle aus verschiedenen Preisklassen testen. Günstig - mittel - hochpreisig. Beurteilt werden Robustheit, Rollen und das Preis- Leistungsverhältnis. Wie teuer muss ein guter Koffer sein? Am Dortmunder Flughafen will Yvonne herausfinden, welcher Koffer für Flugreisen am besten geeignet ist. Ein stabiler Hartschalen- oder besser ein flexibler Weichschalenkoffer? Und es gibt Tipps vom Profi, worauf man achten sollte, damit das Gepäck sicher und unversehrt ankommt. Außerdem geht's auf Zug-Reise mit Familie Pirrung und auf Kreuzfahrt mit den Freunden Gregory und Felix. Sie testen, wie nützlich Packwürfel und Vakuumbeutel wirklich sind. Halten die Reisehelfer, was sie versprechen? Ordnung, Knitterschutz und mehr Platz im Koffer?

WDR aktuell 21:45

WDR aktuell

Nachrichten

Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.

Queer und verfolgt in der Türkei 22:15

Queer und verfolgt in der Türkei

Reportage

Efsan, 26, lesbisch, engagiert und lebensfroh, lebt in Izmir in der Türkei. Ihre Leidenschaft gilt dem Flamenco, ihr Engagement der queeren Community. Doch obwohl Izmir als die liberalste Stadt der Türkei gilt, bekommt sie als lesbische Frau Druck zu spüren. Ihren Job als Psychologin in einer Beratungsstelle für queere Jugendliche hat sie verloren, weil die Gelder gestrichen wurden. Sie versucht sich weiter zu engagieren, etwa während der Pride Woche in Izmir, obwohl es dabei regelmäßig zu Polizeigewalt und Festnahmen kommt. "In der Türkei herrscht laut Gesetz Rede-, Bewegungs- und Versammlungsfreiheit", sagt sie empört. "Aber die Gouverneure von Istanbul, Izmir und Ankara verbieten Veranstaltungen wie die Pride Parade, sie behaupten, dass es riskant für die Teilnehmenden ist. Doch das Verbot ist nur der Freifahrschein, uns anzugreifen." Efsans Freund Gök, 36, aus Ankara kennt die Risiken, doch er kommt trotzdem nach Izmir zur Parade. Der Transmann engagiert sich für die Rechte von Transsexuellen und will das nicht länger im Verborgenen tun. Trotz aller Bedrohungen hat er auch Hoffnung: "Ich habe mich einmal im Leben geoutet und ich verstecke mich nicht mehr. Die Leute in der Türkei ändern sich. Ich glaube nicht, dass die Menschen gegen Queers sind. Sie würden sich öffnen, wenn sich die Lage ändern würde. Wir leben ja nicht außerhalb der türkischen Gesellschaft." Efsan und Gök erleben jeden Tag hautnah, wie in der Türkei junge queere Menschen an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Trotzdem kämpfen sie weiter um ihre Rechte und ein Leben ohne ständige Bedrohung.

Riefenstahl 22:45

Riefenstahl

Dokumentation

Leni Riefenstahl gilt als eine der umstrittensten Frauen des 20. Jahrhunderts. Ihre ikonografischen Bildwelten von "Triumph des Willens" und "Olympia" stehen für perfekt inszenierten Körperkult, für die Feier des Überlegenen und Siegreichen. Und zugleich auch für das, was diese Bilder nicht erzählen: die Verachtung des Unvollkommenen, des vermeintlich Kranken und Schwachen, der Überlegenheit der einen über die anderen. Die Ästhetik ihrer Bilder ist präsenter denn je - und damit auch ihre Botschaft? Der Film geht dieser Frage anhand der Dokumente aus Riefenstahls Nachlass nach - privaten Filmen und Fotos, aufgenommenen Telefonaten mit engen Wegbegleitern, persönlichen Briefen. Bild für Bild, Facette für Facette legt er Fragmente ihrer Biografie frei und setzt sie in einen erweiterten Kontext von Geschichte und Gegenwart. Riefenstahls Hang, die Schönheit durchtrainierter Körper zu zelebrieren, beginnt nicht erst in den 1930er Jahren. Als "Wunschsohn" ist sie der brutalen Erziehung ihres Vaters ausgeliefert. In den 1920er Jahren setzt sich diese "Schulung" an ihren Filmsets fort. Sie will mit ihren Schauspielkollegen mithalten - allesamt Männer, die den Ersten Weltkrieg als eine großartige Zeit verklären. Und die bereit sind, sich "vor der Fahne des Führers" zu versammeln. Mit den Bildern aus "Triumph des Willens" beschreibt sie sich selbst: Organisierte Kraft und Größe, Demonstration des kontrollierten Körpers, auf Sieg getrimmt. Ihre strikte Leugnung, die Wechselwirkung ihrer Kunst mit dem Terror des Regimes nach dem Krieg anzuerkennen, ist mehr als nur eine abgewehrte Schuld: In persönlichen Dokumenten trauert sie ihren "gemordeten Idealen" nach. Damit steht sie für viele, die in Briefen und aufgenommenen Telefonaten ihres Nachlasses von einer ordnenden Hand träumen, die endlich mit dem "Scheißstaat" aufräumt. Dann würde auch ihr Werk eine Renaissance erfahren, in ein, zwei Generationen sei es so weit. - Was, wenn sie recht behalten?