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TV Programm für WDR Aachen am 26.07.2026

Jetzt

Lokalzeit live 16:30

Lokalzeit live: WDR Sommer-Party

Regionalmagazin

Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Mittlerweile gibt es verschiedene Sendestudios. Unter anderem wird aus Köln, Dortmund, Bonn und dem Münsterland berichtet.

Danach

Unsere Meere 18:00

Unsere Meere: Naturwunder Ostsee

Natur und Umwelt

Die dritte Folge von UNSERE MEERE ist Teil einer atemberaubenden, vierteiligen Serie über die Nord- und Ostsee. Über zwei Jahre lang porträtierte der preisgekrönte Naturfilmer Thomas Behrend mit neuester Drohnen- und Unterwassertechnik, sowie Satellitenbildern die beiden Meere. So entstanden intime Einblicke in das Leben seltener Tiere, manche Verhaltensweise wurde bisher noch nie gefilmt. Die Folge NATURWUNDER OSTSEE führt uns zur größten Seehundkolonie der Ostsee auf die dänische Insel Anholt. Im kristallklaren Wasser bekommen die Jungtiere Schwimmunterricht. Dank extrem fetthaltiger Milch wachsen sie schnell und schon nach vier Wochen werden sie von ihren Müttern verlassen. Allein auf sich gestellt erkunden sie neugierig die Welt. Auf Schwedens größter Insel lebt die seltene Gotland-Ringelnatter. Sie jagt im Meer nach Fischen. Das ist einzigartig: Kein anderes Reptil geht in der Ostsee auf Nahrungssuche. Ein Verhalten, das noch nie gefilmt wurde. Der Kleine Belt ist die Heimat eines Hummers. Dass dieser Pionier hier vorkommt, ist eine Sensation. Auf der Suche nach einer Bleibe muss der Hummer manche Hürde meistern. Das Leben der Seehasen ist auch nicht einfach. Im Winter kommen die Fische an die Küste Mecklenburgs. Nachdem die Weibchen ihre Eier gelegt haben, überlassen sie ihrem Partner die Brutpflege. Die Herausforderungen für den Vater sind zahllos: Ständig muss sein Nachwuchs mit sauerstoffreichem Wasser versorgt, vor Räubern wie Seesternen und Strandkrabben geschützt und vor Stürmen bewahrt werden. Das Seehasen-Männchen gibt alles, doch wird das am Ende reichen?

Aktuelle Stunde 18:45

Aktuelle Stunde

Gesellschaft und Politik

Meist regionale Themen, welche die Menschen zwischen Rhein und Weser interessieren, berühren und unterhalten, finden ihren Weg in die Sendung. Bei Bedarf berichten die Reporter aber auch über die Landesgrenzen hinweg.

Lokalzeit Geschichten 19:30

Lokalzeit Geschichten

Regionalmagazin

Die schönsten Geschichten und Beiträge der WDR-Studios werden hier nochmals gezeigt. Zu Bestaunen gibt es eine bunte Vielfalt, die von Ausflugtipps über Kochrezepte bis zu regionalen Besonderheiten reichen.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Wunderschön! 20:15

Wunderschön!: Menorca - Unterwegs auf dem Camí de Cavalls

Landschaftsbild

Die Baleareninsel Menorca steckt voller Überraschungen. Der Camí de Cavalls (Pferdeweg) war früher ein Kontrollpfad für die spanischen Soldaten, heute ist er einer der spektakulärsten Küstenwanderwege Europas. André Gatzke entdeckt Steinbrüche, die sich zu atemberaubenden Kunst-Labyrinthen verwandelt haben. Er macht sich auf die Suche nach traumhaften Badebuchten - die liegen fast alle versteckt am Camí de Cavalls. In der Mitte der Insel thront der höchste Berg, der Monte Toro, und die Hauptstadt Mahón im Osten und das schöne Ciutadella im Westen könnten kaum unterschiedlicher sein. Es gibt Steineschleuderer, eine Felsendisco - und natürlich den Stolz der Insel: die eigene Pferderasse. Die können sogar auf zwei Beinen gehen - und zeigen das an besonderen Feiertagen.

Wunderschön! 21:45

Wunderschön!: Bodensee - zwischen Abenteuer und Auszeit

Landschaftsbild

Der Bodensee - ein traumhaftes Reiseziel lockt. Deutschlands größter Binnensee lockt jedes Jahr Millionen Urlauber an seine Ufer. Vor allem im Sommer kann es in der Region dann schonmal voll werden. Aber der Bodensee ist nicht nur Sehnsuchtsziel für Boot- und Wassersportfreunde, sondern auch für viele, die Erholung und Ruhe suchen. Gibt es sie noch, die stillen Orte? Für Wunderschön begibt sich Judith Rakers auf Spurensuche - und erlebt dabei eine faszinierende Mischung aus Abenteuer und Ruhe. Drei Länder, ein See - und mittendrin Judith Rakers. Auf ihrer Reise rund um den Bodensee erlebt sie eine überraschende und vielfältige Urlaubsregion. Zwischen deutschen Uferwegen, österreichischen Berghängen und Schweizer Buchten trifft sie Menschen, die das Glück haben, hier zu leben und Gästen gerne ihre Welt zeigen. Judith steigt aufs Mountainbike, paddelt im Kanu durch abgelegene Riedlandschaften und erlebt als Kontrast beim Wake Surfen das Adrenalin des Augenblicks. Es gibt aber auch die leisen Töne. Judith besucht einen abgelegenen Familien-Bauernhof mit traditioneller Landwirtschaft. Sie ist unterwegs mit einem Bergführer und erlebt die stille Verbundenheit mit der Natur. Sie grillt mit dem mehrfach ausgezeichneten BBQ-Profi Tom Heinzle - ein Abend voller Aromen, Geschichten und Ausblicke. Und sie trifft Mark Keller in seinem Rückzugsort am See - ein Gespräch über Leben, Ruhm und das Bedürfnis nach Erdung. Die Menschen, denen Judith begegnet, erzählen nicht nur von sich, sondern auch von ihrer Verbundenheit zum Bodensee. Sie sind so unterschiedlich wie die Landschaften, in denen sie leben. Eine spannende Reise zu stillen Ufern und sportlichen Abenteuern.

Die Wetterkatastrophe von Münster 23:15

Die Wetterkatastrophe von Münster

Dokumentation

Die Meteorologen hatten für den 28. Juli 2014 vor starken Regenfällen gewarnt. Bis zu 100 Liter auf den Quadratmeter könnten es werden. Das wäre für Münster ein neuer Hochwasserrekord. Doch wie sagt der Volksmund: in Münster regnet es oder es läuten die Glocken. Soll es doch regnen... Doch es wurde dramatisch: Die regnerischen Wolken zogen nicht weiter und blieben praktisch wie geparkt über der Stadt stehen. Binnen sieben Stunden ergossen sich mehr als 40 Millionen Kubikmeter Wasser über Münster. 26 mal mehr als die Kanäle und Wasserläufe aufnehmen können. Das Wasser stand teilweise hüfthoch auf den Straßen. Die Häuser liefen voll. Die Feuerwehren hatten den größten Einsatz seit Ende des zweiten Weltkrieges. Bewohner von Souterrainwohnungen konnten sich nur noch durch das Fenster retten, weil das Wasser die Türen blockierte. Für manche ging es zu schnell. In Münster Kinderhaus starb ein 76jähriger Mann, nachdem das Wasser die Kellerfenster bersten ließ. Einem Autofahrer wurde ein Bach zum Verhängnis, der eigentlich nur 20 cm tief ist, doch nach den Regengüssen zum reißenden Fluss geworden war. Die Ems war an diesem Tag von 1,30 auf 6,50 Meter gestiegen und überflutete das 17 Kilometer nördlich von Münster liegende Greven. Die Stadt wurde komplett gesperrt. Bis Mitternacht regnete es fast ununterbrochen. In dieser Nacht zeigte sich eine den Münsteranern bislang nicht bekannte Hilfsbereitschaft. Junge Leute boten über soziale Medien ihre Hilfe an. Binnen 24 Stunden schlossen sich der Facebook-Gruppe "Regen in Münster" 3.000 Menschen an. Zahllose Keller und Wohnungen mussten leergepumpt und ausgeräumt werden. Und die Zeit war knapp, denn im Wasser entwickelten sich Bakterien und es begann zu schimmeln. Ganze Viertel stanken modrig. Auf den Straßen türmten sich die Müllberge. Nach nur drei Wochen waren es schon 10.000 Tonnen. Sonst sind es im ganzen Jahr durchschnittlich 6.000 Tonnen Sperrgut Großes Glück hatte Barbara Dechange mit ihrer Familie, die im Auto von einem Baum umgestürzten Baum begraben wurde. Am 28. Juli feiert sie jetzt immer ihren zweiten Geburtstag. Die Dokumentation von Lothar Schröder erzählt auf berührende Weise über ein Unwetter, das in Münster niemand mehr vergessen wird.