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TV Programm für WDR Aachen am 14.07.2026

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Lokalzeit 19:30

Lokalzeit

Regionalmagazin

Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Mittlerweile gibt es verschiedene Sendestudios. Unter anderem wird aus Köln, Dortmund, Bonn und dem Münsterland berichtet.

Danach

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

WDR extra 20:15

WDR extra: Fünf Jahre nach der Flut

Dokumentation

Verlust, Trauma, Neuanfang - Leben nach der Flut 20:30

Verlust, Trauma, Neuanfang - Leben nach der Flut

Dokumentation

Fünf Jahre nach der Flutnacht im Juli 2021 ist nichts wirklich vorbei. Die betroffenen Orte sind noch immer im Ausnahmezustand: Während vielerorts wieder aufgebaut wurde, prägen an anderen Stellen Ruinen das Bild. Wirtschaftliche Unsicherheiten, bürokratische Hürden und vor allem die psychischen Folgen begleiten die Menschen bis heute. "Bundesvibe" macht diese Realität erfahrbar, indem die Perspektive der Betroffenen konsequent im Fokus steht. Im Mittelpunkt stehen drei Menschen, stellvertretend für viele, in deren Alltag der Film nach Antworten auf diese Frage sucht: Wie verändert eine solche Katastrophe den Blick auf das eigene Leben? Franziska (31 Jahre) aus Dernau hat fast alles verloren und trotzdem neu angefangen. Der Familienbetrieb "Kölner Hof" wurde in der Flut zerstört - mit ihm die wirtschaftliche Grundlage, ihre Perspektive und ein Stück Heimat. Für eine Zeit gibt sie auf, verlässt das Ahrtal. In Österreich verliebt sie sich in Michael. Mit ihm kommt sie zurück ins Ahrtal. Sie werden Eltern und eröffnen ihr eigenes Gasthaus nur wenige Meter entfernt von dem Ort, an dem früher ihr Leben stand. "Bei uns ist das Gute im Schlechten hervorgekommen. Jetzt haben wir ein neues Gasthaus, wir hätten uns ohne die Flut wahrscheinlich auch nicht gefunden. Ich kann auf jeden Fall positive Dinge daraus ziehen. Ich weiß nicht, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn es die Flut nicht gegeben hätte." Rebecca (35 Jahre) aus Schleiden hat in der Nacht der Flut eine Nachricht von Freunden bekommen, stand am nächsten Tag mit der Schippe bei ihnen und hat geholfen, den Schlamm wegzutragen. Nach ersten spontanen Hilfsaktionen baut sie langfristige Strukturen auf - etwa mit dem "MalZirkus", der Kindern hilft, Traumata kreativ zu verarbeiten. "Ihre Schule war weg, vielleicht war die Oma weg und dann kam auch noch Corona - das Trauma ist bei den Kids bis heute präsent". Ihre Arbeit zeigt: Die Flut ist für viele nicht Vergangenheit, sondern Teil des Alltags geblieben. Unterstützung wird weiterhin gebraucht, oft jenseits öffentlicher Aufmerksamkeit. Sören (38 Jahre) aus Grimma ist bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Als die Wassermassen durch das Ahrtal schießen, macht er sich mit anderen Kameraden aus Sachsen auf den Weg, um Keller auszupumpen und Schuttberge zu beseitigen. "So etwas Krasses habe ich noch nie gesehen", erinnert er sich heute. Aus eigener Erfahrung weiß er, wie zerstörerisch Wasser sein kann. 2002 und 2013 trat die Mulde in Grimma über die Ufer - jedes Mal sprach man von einem Jahrhunderthochwasser. Auch sein Wohnhaus in der Innenstadt war betroffen. Inzwischen gibt es eine 57 Millionen teure Hochwasserschutzanlage. "Das gibt schon ein wenig Sicherheit", sagt Sören. Dennoch: Die Sorge vor einer erneuten Flut ist nach wie vor da. "Früher kannte man solche Szenarien nur aus Erzählungen der Großeltern, jetzt erlebt man es selbst in relativ kurzen Abständen." "Bundesvibe" stellt zum fünften Jahrestag der Flutnacht im Juli 2021 die Frage, wie es gelingen kann, aus Verlust und Trauer wieder Kraft für den Blick nach vorne zu gewinnen. Franziska, Rebecca und Sören haben das geschafft. Ihre Erfahrungen, ihre Zweifel und ihr Umgang mit Unsicherheit bilden den roten Faden. So entsteht ein Film, der Orientierung bietet in einer Realität, in der Sicherheiten brüchig geworden sind.

Fünf Jahre nach der Ahrtal-Flut - Die Nacht, die blieb... 21:00

Fünf Jahre nach der Ahrtal-Flut - Die Nacht, die blieb...

Zeitgeschichte

Es war eine der schlimmsten Katastrophen in der Geschichte der Bundesrepublik: In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 forderte die verheerende Flut im Ahrtal 135 Menschenleben, hunderte wurden verletzt. Der Film erzählt die Geschichte der Flut aus der Perspektive von Menschen, die in ganz unterschiedlichen Rollen mit den Geschehnissen der Nacht konfrontiert waren. Und die bis heute mit den Folgen der Katastrophe zu kämpfen haben: Feuerwehrleute, Rettungskräfte, Hinterbliebene von Opfern, Bürgermeister, politisch Verantwortliche. Sie alle standen vor einer Situation, die sie noch nie zuvor erlebt hatten. Sie mussten schnell entscheiden, Verantwortung übernehmen - auch für andere. Der Film verfolgt konsequent die Frage: Wer hatte in dieser Nacht welche Handlungsoptionen im Angesicht der Katastrophe? Geschädigte und Angehörige der Opfer stellen bis heute aber auch drängende Fragen nach Verantwortung und Versagen der beteiligten Amtsträger und Institutionen. Wären sie auf eine ähnliche Katastrophe heute besser vorbereitet als damals?

WDR aktuell 21:45

WDR aktuell

Nachrichten

Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.

Allein in der Flut - Mein Vater und die tödliche Nacht im Ahrtal 22:15

Allein in der Flut - Mein Vater und die tödliche Nacht im Ahrtal

Dokumentation

Im Juli 2021 verbringt Autorin Susanne Jäger mit ihrer Familie einen unbeschwerten Sommerurlaub in Italien, als sie am Morgen des 15. Juli einen Anruf vom Mobiltelefon ihres Vaters bekommt. Doch es ist nicht seine Stimme, die sie hört. Ein Bekannter der Eltern erzählt, dass ihr Vater vermutlich in der Flutkatastrophe im Ahrtal ums Leben gekommen sei. Die Mutter befinde sich nun ohne Strom und allein in der gemeinsamen Wohnung. Dann legt er auf. Die Tochter fährt sofort nach Bad Neuenahr, wo sie ihre 87jährige Mutter allein und unter Schock in ihrer Wohnung auffindet. Vom Vater keine Spur. Susanne Jäger sucht im Chaos der Katastrophe nach ihrem Vater und versucht an Informationen zu kommen. Knapp 2 Wochen später wird ihr toter Vater von einer Familie im Garten ihres Hauses entdeckt, mehr als einen Kilometer von der Wohnung der Eltern entfernt. Die Autorin versucht herauszufinden, was genau passiert ist. Hätte sein Tod verhindert werden können? Zum 5. Jahrestag erzählt Susanne Jäger diesen Film aus der Perspektive der Tochter, die ihren 90-jährigen Vater in der Flut in Bad Neuenahr verloren hat. Und sie erzählt von anderen Menschen aus der Weststraße, in der ihre Eltern gewohnt haben. Auch deren Leben wurde durch diese Nacht für immer verändert. Viele von ihnen beschäftigt bis heute die Frage: Warum wurden sie nicht rechtzeitig gewarnt?

Wolfsjagd 23:00

Wolfsjagd

TV-Thriller

Die Wildhüterin Sara Jahnke lebt lieber in der Einsamkeit der Wälder Kanadas als unter Menschen. In ihrer brandenburgischen Heimat, bei ihrem Vater Robert Jahnke und ihrer erwachsenen Tochter Julia, hält sie es nur für begrenzte Zeit aus. Kurz vor ihrer Rückkehr nach Kanada bekommt Sara den Auftrag, eine auffällig gewordene Wölfin aufzuspüren und zu entnehmen. Als sie dabei die Leiche einer rumänischen Saisonarbeiterin findet, kommt ein ungeheuerlicher Verdacht auf. Ist Silvana das erste Opfer eines tödlichen Wolfangriffs seit mehreren hundert Jahren? Kommissar Laue, Stadtmensch und fremd in der Gegend, bittet Sara um Hilfe. Als sich deren Theorie bestätigt, dass die Wölfe Silvana nicht getötet haben, macht sich das ungleiche Ermittlerduo auf die Suche nach dem menschlichen Täter - und stößt auf erschütternde Machenschaften um die örtliche Fleischfabrik.