15:45
Sören Anders, Spitzenkoch aus Karlsruhe, nimmt die Zuschauer:innen mit auf eine kulinarische und kulturelle Entdeckungstour durch urige, originelle und oft noch familiengeführte "Wirtshäuser im Südwesten". Ob in die "Zeitungsente" nach Mainz, wo sich Alt und Jung an einem Tisch treffen, in die quirlige Gassenwirtschaft "Bäck-Schwarz" in Altensteig oder ins "Zum Laub" nach Berghausen, das für seine hausgemachten Spätzle und die legendären Bratkartoffeln bekannt ist - jedes dieser Wirtshäuser hat seinen eigenen Charakter. Was sie alle verbindet: Leidenschaft, Gastfreundschaft und Geschichten, die das Leben schreibt. Vorgestellt werden Menschen, die mit Herzblut ihre Traditionen weitertragen, in einzigartiger Wirtshausatmosphäre. Ob urig, ausgelassen oder romantisch - hinter jeder Wirtshaustür wartet ein neues Abenteuer.
16:15
In der ersten Folge reist Spitzenkoch Sören Anders nach Oberkirch im Schwarzwald in das selbstgebaute Holzhaus von Tanja und Dieter Braun. Das handwerklich begabte Paar liebt Upcycling, Kochen und die heimische Küche. Die Challenge: Schafft es Sören Anders, mit den vorhandenen Zutaten etwas Leckeres zu kochen und den Geschmack der ihm bis dato unbekannten Bewohner:innen zu treffen? Nach Inspektion der Wohnung und des Kühlschranks beschließt Sören, den Ofen im Garten miteinzubeziehen. Unerwartete Unterstützung kommt von Erich, dem Nachbarn. Ob er mit der Wahl einer Schwarzwaldforelle richtig liegt oder ein Kindheitstrauma heraufbeschwört, zeigt sich erst bei der Rückkehr von Tanja und Dieter Braun.
17:00
Jedes Schloss und jede Burg erzählt eine spannende Geschichte - von edlen Rittern und Fürst:innen, König:innen und Hofdamen, Wettkämpfen und Gelagen, Prunk und Wehrhaftigkeit, Krieg und Frieden. In Deutschland gibt es einige der beeindruckendsten Schlösser und Burgen Europas. Oftmals ranken sich Sagen und Märchen um die verwunschenen Gemäuer. Das Schloss Neuschwanstein, das König Ludwig II. von Bayern einst als privaten Rückzugsort erbauen ließ, ist heute Top-Besuchsziel für Tourist:innen aus aller Welt und Vorbild für Hollywood-Märchenfilme oder Casinos in Las Vegas. Auf der Wartburg am Rande des Thüringer Waldes übersetzte Luther die Bibel ins Deutsche. In Potsdam ist Schloss Sanssouci mit wundervollen Parkanlagen ein Muss, geplant von Friedrich II. als Sommerresidenz im Rokokostil. Die meisten Schlösser und Burgen laden hoch oben auf einsamen Felsen oder inmitten riesiger Parkanlagen zum Träumen ein - etwa in den Gärten von Schloss Herrenchiemsee. Alle sind einen Besuch wert.
18:00
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen aus Rheinland-Pfalz.
18:15
Sie waren der große Wurf des Schuhmachers Eugen Brütting aus Oberfranken: die Laufschuhe mit dem Namen "Roadrunner". Ende der 1960er Jahre hatte er den Schuh gemeinsam mit dem neuseeländischen Läufer und Langstreckentrainer Arthur Lydiard entwickelt. Den besonderen Erfolg des aus Velourleder hergestellten "Roadrunners" machte seine dämpfende, aus drei Gummischichten bestehende Mittelsohle aus. Dadurch konnte er insbesondere auf befestigten Wegen und harten Böden getragen werden. Aufgrund seiner guten Aufpralldämmung wurde er zum Schuh einer Läufer:innen-Generation: Die Diskuswerferin und Weltrekordlerin Liesel Westermann trug den Schuh genauso wie Bernd Kannenberg, der mit ihm bei den Olympischen Spielen 1972 Gold im 50 Kilometer Gehen holte. Bis heute wird der weitgehend in Handarbeit hergestellt Schuh getragen: inzwischen weniger beim Sport als im Alltag - als Sneaker.
18:45
Die Moderatoren des Magazins sind für die Zuschauer live unterwegs im gesamten Sendegebiet. Sie melden sich von immer anderen Orten und Veranstaltungen zu Wort.
19:15
Carlotta ist nicht nachhause gekommen und schickt ihrem Vater lediglich eine Nachricht, dass es später wird. Andreas macht sich große Sorgen, weil niemand weiß, wo Carlotta abgeblieben ist und ans Handy geht sie auch nicht. Kein Wunder, denn Carlotta ist mit Lioba im Wald auf Kräutersuche und hat keinen Empfang. Albert und Celine sind traurig, dass ihr Kinderwunsch sich vielleicht nie erfüllen wird und suchen Ablenkung in einer Wanderung. Bei der Einkehr im "Löwen" treffen sie auf Monique, die nicht im Bilde ist, wie schlecht es den jungen Leuten geht. Ahnungslos erzählt sie von ihrem Mutterglück damals, als Albert geboren war und betritt damit bei Celine ein Minenfeld. Im Rathaus wird ein üppiger Präsentkorb für Bernhard abgegeben - von einem anonymen Spender. Der penible Herr Engel mahnt, dass Geschenke im öffentlichen Dienst verboten sind, Stichwort: Vorteilsannahme im Amt. Lediglich kleine Geschenke bis zu einem Wert von zehn Euro seien erlaubt. Der Korb ist deutlich mehr wert.
19:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen aus Rheinland-Pfalz.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Einmal im Jahr treffen sich auf Einladung von Prinzessin Stéphanie von Monaco, Schirmherrin des Festivals, Top-Artist:innen aus aller Welt, um vor einer Fachjury und einem großen Publikum ihr Können zu zeigen, in der Hoffnung, einen der begehrten Clown-Auszeichnungen zu gewinnen: Akrobatik, nervenaufreibende Nummern am Trapez oder auf dem Hochseil sowie Clownerie erwarten das Zirkuspublikum.
22:00
23:00
Die achtjährige Luise lebt mit ihrer Mutter und ihrer Oma Selma im Westerwald. In ihrem Dorf haben einige Nachbar:innen ihre Eigenarten. Der Optiker fängt jeden Tag einen Liebesbrief an und schickt ihn nie ab. Die missmutige Marlies braucht für ihre schlechte Laune keine Ursache, und die abergläubige Elsbeth beherbergt ständig buddhistische Reisegruppen. In Sachen Eigentümlichkeit stehen Luise und Selma hier niemandem in etwas nach. Wenn die zuweilen verhuschte Enkelin etwas erzählt, was sie selbst nicht glaubt, fällt etwas von oben herunter. Bei ihrer Oma wird es unheimlich, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint. Dann, daran gibt es im Dorf keinen Zweifel, geschieht ein Unglück. Als der Seherin dann ein freundlich dreinschauendes Okapi erscheint, kommt es tatsächlich zu einem Ereignis, das ihrer Enkelin bis ins Erwachsenenalter nachgeht. Erst als die inzwischen 22-jährige Luise den buddhistischen Mönch Frederik kennenlernt, beginnt sie, sich neu auf das Leben einzulassen.