20:15
Pfarrer Falkenberg warnt seine Schäflein nachdrücklich, sich nicht vom Pfad der Tugend abbringen zu lassen, als zur Manöverzeit eine Kompanie des königlichen Leibregiments in Gamsting einquartiert wird. Zu diesem Zeitpunkt weiß er noch nicht, dass sein missratener Bruder (ebenfalls gespielt von Rudolf Rhomberg) Feldwebel bei diesen wackeren Bayern ist. Lausbub Ludwig Thoma freut sich, seinen alten Freund Sepp Maier im Manöver wiederzusehen. Natürlich bringt er ihn bei sich zu Hause unter, Feldwebel Falkenberg dagegen ist dort als Quartiergast weniger willkommen. Nicht nur Tante Frieda missfällt der ungehobelte Bursche, auch Ludwig hat schnell ein Hühnchen mit ihm zu rupfen. In München hat man sich eine besondere Pointe für das Manöver ausgedacht: Ein Potsdamer Regiment unter dem Befehl des Oberst von Below soll gegen Bayerns Leibgrenadiere antreten: Wer die gegnerische Regimentsfahne erobert, ist Sieger.
21:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen aus Rheinland-Pfalz.
21:50
Mutter Klausing, mit Ehemann und Tochter Lilly aus Berlin ins schöne Bayernland angereist, zieht es mächtig zu den Schlössern des verblichenen Königs Ludwig. Ihren Mann locken mehr die örtlichen Bierquellen. Als Lilly Klausing in die Berge will, sucht man einen einheimischen Begleiter, der sich dort gut auskennt. Der junge Ludwig Thoma erklärt sich angesichts der kessen Berlinerin sofort bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. Lilly wiederum ist von ihm ebenso angetan wie er von ihr und lässt sich gern von seinen früheren Streichen erzählen. Auch der Abituraufsatz gibt Ludwig bald darauf Gelegenheit, sich an markante Ereignisse seiner abenteuerreichen Schulzeit zu erinnern. Seine Aufzeichnungen haben es in sich. Bei der Entlassungsfeier rührt Professor Nasenpfeifer den Rektor mit rednerischen Glanztaten fast zu Tränen, dann eilt Ludwig zum letzten Mal die Schultreppe hinunter zu Lilly, die schon sehnsüchtig auf ihn wartet.
23:10
Komtess Franziska, das burschikose Töchterchen des Grafen Sandau, gerät im nächtlichen Spessart unter die Räuber. Sie lässt sich jedoch keineswegs ins Bockshorn jagen, sondern avanciert nach manchen Abenteuern sogar zum "Burschen des edlen Räuberhauptmanns", der ihr viel besser gefällt als ihr ängstlicher Verlobter Baron Sperling. Liselotte Pulver spielt die weibliche Hauptrolle in Kurt Hoffmanns vergnüglicher Räuberpistole "Das Wirtshaus im Spessart". Der Film gehört zu den erfolgreichsten Filmlustspielen Kurt Hoffmanns. Drei Jahre später drehte er die Fortsetzung "Das Spukschloss im Spessart".
00:45
Pfarrer Braun soll im Benediktinerinnenstift den Ritus der Ewigen Profess begleiten, das Treuegelöbnis der Novizinnen gegenüber Gott und ihrer Ordensgemeinschaft. Doch in der Nacht vor der Zeremonie wird an der Klostermauer ein Privatdetektiv erstochen. Braun entdeckt als Erster die Leiche - und wird daraufhin als mutmaßlicher Mörder festgenommen. Nur dank einer Kaution von Bischof Hemmelrath kommt er wieder auf freien Fuß und soll nun sogar in höchstem Auftrag "kriminalisieren". Während sich die Roßhauptnerin mit einem Trick in das Stift einschleicht, um Näheres über den Detektiv und die Schwestern herauszufinden, versucht Brauns Messner Armin, ein besonders pikantes Geheimnis zu vertuschen. Da ist er nicht der Einzige.
02:15
Pfarrer Falkenberg warnt seine Schäflein nachdrücklich, sich nicht vom Pfad der Tugend abbringen zu lassen, als zur Manöverzeit eine Kompanie des königlichen Leibregiments in Gamsting einquartiert wird. Zu diesem Zeitpunkt weiß er noch nicht, dass sein missratener Bruder (ebenfalls gespielt von Rudolf Rhomberg) Feldwebel bei diesen wackeren Bayern ist. Lausbub Ludwig Thoma freut sich, seinen alten Freund Sepp Maier im Manöver wiederzusehen. Natürlich bringt er ihn bei sich zu Hause unter, Feldwebel Falkenberg dagegen ist dort als Quartiergast weniger willkommen. Nicht nur Tante Frieda missfällt der ungehobelte Bursche, auch Ludwig hat schnell ein Hühnchen mit ihm zu rupfen. In München hat man sich eine besondere Pointe für das Manöver ausgedacht: Ein Potsdamer Regiment unter dem Befehl des Oberst von Below soll gegen Bayerns Leibgrenadiere antreten: Wer die gegnerische Regimentsfahne erobert, ist Sieger.
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Mutter Klausing, mit Ehemann und Tochter Lilly aus Berlin ins schöne Bayernland angereist, zieht es mächtig zu den Schlössern des verblichenen Königs Ludwig. Ihren Mann locken mehr die örtlichen Bierquellen. Als Lilly Klausing in die Berge will, sucht man einen einheimischen Begleiter, der sich dort gut auskennt. Der junge Ludwig Thoma erklärt sich angesichts der kessen Berlinerin sofort bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. Lilly wiederum ist von ihm ebenso angetan wie er von ihr und lässt sich gern von seinen früheren Streichen erzählen. Auch der Abituraufsatz gibt Ludwig bald darauf Gelegenheit, sich an markante Ereignisse seiner abenteuerreichen Schulzeit zu erinnern. Seine Aufzeichnungen haben es in sich. Bei der Entlassungsfeier rührt Professor Nasenpfeifer den Rektor mit rednerischen Glanztaten fast zu Tränen, dann eilt Ludwig zum letzten Mal die Schultreppe hinunter zu Lilly, die schon sehnsüchtig auf ihn wartet.