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Ostern auf dem Land

DokumentationD 30 Minuten 

Die Tage rund um Ostern sind laut und bunt. Mit viel Lärm wird der Winter ausgetrieben, Eier werden als Symbol für Fruchtbarkeit bemalt. Ostern hat so viele Seiten, wie kaum ein anderes christliches Fest. Im Südwesten gibt es viele unterschiedliche Bräuche: Die Eierlage in Schönecken in der Eifel oder das Eierschnibbeln in Norken im Westerwald, das Eierpecken und das Kleppern der jungen Männer in den Dörfern. Osterlämmer werden gebacken, Schokolade- und Zuckerhasen gegossen, Osterfeuer entzündet und mit Rätschen das Dorf geweckt wie etwa im badischen Ebnet. Manche Bräuche haben eine lange Tradition, andere sind neueren Datums wie etwa in Oberstadion bei Biberach. Dort will man mit einem Osterbrunnen aus 20.000 bemalten Hühnereiern in das Guinness-Buch der Rekorde. Der Film zeigt, wie im Südwesten Ostern gefeiert wird und blickt mit vielen Zeitzeugen zurück auf die 1950er, 1960er und 1970er Jahre und den Alltag zwischen Palm-Sonntag und Ostermontag. Ein Dorfpfarrer erzählt, wie seine Gemeinde an Ostern in langen Reihen anstand, um die Beichte ablegen zu können. Und der Schokoladen-Fabrikant erzählt, was die offiziellen Namen der in Massen produzierten Schoko-Osterhasen mit seinen Lehrern zu tun haben.

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