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Das Licht aus dem Chaos: Unterwegs mit Erfinder Jürg Nigg

Er bezeichnet sich selbst als Spinner: der Erfinder Jürg Nigg. Menschen, die mit ihm zu tun haben, beschreiben ihn als chaotisch, zerstreut - aber genial.

Tatsächlich entspricht der 80-Jährige mit den langen weißen Haaren und wachen Augen exakt dem Klischee eines Erfinders. Ohne Jürg Nigg gäbe es wohl bis heute noch keine Energiesparlampen.

In seinem Labor, einem heillosen Durcheinander von Kabeln und Messgeräten, hat er die Elektronik dazu entwickelt und 1984 patentieren lassen. Reich ist er damit nicht geworden. Seine Idee hätten schon bald Weltkonzerne kopiert, ohne sich um das Urheberrecht zu kümmern, sagt der Tüftler. Um dagegen gerichtlich anzukämpfen, fehlen ihm die nötigen Mittel. Jetzt scheint er doch noch ans große Geld zu kommen: Ein Kunde aus Schweden hat ihn beauftragt, einen elektronischen Adapter mit sehr langer Lebensdauer für Straßenleuchten zu konstruieren.

Für seine Reportage "Das Licht aus dem Chaos" begleitet Hanspeter Bäni den Erfinder bei der Erfüllung seines Auftrags.

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