Yul Brynner - Hollywoods Kahlkopf von Format

Yul Brynner - Hollywoods Kahlkopf von Format

Künstlerporträt 

Yul Brynner, der erste kahlgeschorene Hollywood-Held, hat sich mit seinen exotischen Auftritten in Blockbustern ein unvergessliches Image geschaffen: als Ramses II. in "Die zehn Gebote", als Mongkut IV. in "Der König und ich" und als Veteran Chris, Anführer der "Glorreichen Sieben", der sich in der Science-Fiction-Serie "Westworld" in einen Roboter-Cowboy verwandelt. Für "Der König und ich" gewinnt er 1957 einen Oscar als bester Hauptdarsteller. Über 4000 Mal spielt er diese Rolle im Theater.Die Dokumentation schildert die Entstehung einer Hollywood-Legende, die in der Ära des Technicolor mit monumentalen Rollen zahlreiche Leinwanderfolge feierte. Und es geht um den Menschen hinter dem Sexsymbol, der ein bewegtes Leben hatte, das zahlreichen Legenden Nahrung bot.

Seine Jugend verbringt der 1920 in Wladiwostok geborene Yul Brynner, der mütterlicherseits zu den Sinti und Roma gehört und dieser Minderheit immer sehr nahe stand, in Paris. Dort schlägt er sich mit seiner Gitarre durch, tingelt durch russische Cabarets, spielt die von ihm so geliebte und so bezeichnete "Zigeunermusik". Später arbeitet er als Clown und Trapezkünstler im Zirkus, bis ein schwerer Unfall diese Karriere beendet. Anschließend versucht Brynner sein Glück in New York: Er arbeitet zunächst als Regisseur beim noch jungen Medium Fernsehen, bis Hollywood ihn schließlich als Filmheld für Blockbuster von kitschiger Exotik entdeckt.Anhand seltener Archivaufnahmen zeichnet die TV-Biografie die Karriere und das Privatleben des unermüdlichen Schauspielers nach, der sich auch politisch engagierte: Über zehn Jahre lang war Brynner als Sonderberater des Hochkommissars der Vereinten Nationen für Flüchtlinge tätig.

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