Wunderschön! Römererbe und Winzerträume entlang der Mosel

Wunderschön! Römererbe und Winzerträume entlang der Mosel

In unzähligen Schleifen windet sich die Mosel durch eine der reizvollsten Flusslandschaften Europas, die geprägt ist von jahrtausendealter Besiedlung und doch viel von ihrer Ursprünglichkeit behalten hat. Tamina Kallert fährt von Saarburg an der Saar, dem größten Nebenfluss, über Trier bis nach Koblenz, wo die Mosel in den Rhein mündet. Dabei stößt sie überall auf Spuren der Römer - selbst in den Weinbergen, auf deren Schieferhängen der weltberühmte Riesling wächst. Sie entdeckt die unbekannten Seiten von Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach und Cochem, schlendert durch schmucke Fachwerkdörfer und stellt eine vielseitige Ferienregion vor, die auch Wanderern und Wassersportlern viel bietet. Auf den Spuren der Römer Trier, im Jahre 16 v. Chr. gegründet, ist die älteste Stadt Deutschlands. Auf Schritt und Tritt finden sich UNESCO-Weltkulturgüter: das Amphitheater, die Kaiser- und die Barbaratherme, die Konstantin-Basilika, der Dom und das Wahrzeichen der Stadt, die 1.800 Jahre alte Porta Nigra. Tamina Kallert wandelt zusammen mit einer jungen Historikerin auf den Spuren der Römer. Außerdem fährt sie auf der Mosel mit dem Nachbau eines römischen Weinschiffs und besichtigt in Piesport eine römische Kelteranlage. Die älteste Weinregion Deutschlands Das Anbaugebiet an der Mosel gilt als die älteste Weinregion Deutschlands. Schon die Römer schätzten die steilen Schieferhänge über dem Fluss, die am Tag die Sonnenwärme speichern und sie nachts wieder abgeben. Tamina Kallert lässt sich von Kultur- und Weinbotschafterin Kirsten Pfitzer durch die atemberaubenden Steillagen des Ürziger Würzgartens führen. Wandern in romantischen Seitentälern Tamina Kallert wandert durch das Dortebachtal, Heimat seltener Tierarten, u. a. der aus den Alpen stammende Apollofalter oder die vom Aussterben bedrohte Smaragdeidechse. Zu den geschützten Pflanzen gehört der 'Brennende' Busch, der reich ist an ätherischen Ölen und sich bei sehr heißem Wetter mit einem Streichholz entzünden lässt. Im Baybachtal stellt sie einen romantischen Wanderweg vor - mit Wasserfällen, seltenen Farnen und urigen Gasthäusern.

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