Wunderschön! Die Westfriesischen Inseln - Mit dem Wind durchs niederländische Wattenmeer

Wunderschön! Die Westfriesischen Inseln - Mit dem Wind durchs niederländische Wattenmeer

Lange Sandstrände, malerische Dörfer und weitläufige Naturschutzgebiete zeichnen die Westfriesischen Inseln aus. Ideal für eine Fahrt durch das niederländische Wattenmeer sind Plattbodenschiffe wie die 'Lotos', mit der Stefan Pinnow eine Woche unterwegs ist. Er genießt das Leben an Bord ebenso wie die Landgänge, bei denen er seltene Pflanzen entdeckt, Vögel beobachtet - und ins Gefängnis geht. Auf Vlieland macht er eine 'Wüsten-Tour' mit dem Geländewagen; auf Terschelling trifft er einen Strandräuber in seinem Wrack-Museum; und vor Schiermonnikoog lässt der Kapitän das Segelschiff mitten im Watt trocken fallen. Beim Abstecher aufs Festland besucht Stefan Pinnow das älteste noch funktionierende Planetarium der Welt in Franeker und die Fliesen-Manufaktur in Harlingen. Ankern auf dem Trockenen - mitten im Wattenmeer Vor Schiermonnikoog geht die 'Lotos' mitten im Watt vor Anker: Beim Trockenfallen, so der Fachausdruck, müssen auch die beiden großen Holzschwerter mit vereinten Kräften eingezogen werden. Stefan Pinnow muss ordentlich mithelfen. Als das Wasser abgelaufen ist, geht er mit Kapitän Olaf Busser auf Wattwanderung. Gemeinsam suchen sie den glitschigen Boden nach Austern und anderen Lebewesen ab. Vlieland: Exkursion in die Wüste Vlieland ist die kleinste der Westfriesischen Inseln: knapp 12 km lang und nur zwei km breit. Im Westen liegt das Naturschutzgebiet Vliehors, eine Sandplatte, die bei Flut überspült wird. Bis vor einigen Jahren wurde die 'Sahara des Nordens' hauptsächlich vom Militär benutzt. Stefan Pinnow macht eine Wüsten-Tour mit dem Vliehors-Express, einem riesigen gelben Geländewagen mit Panoramafenstern. Wrackmuseum und Naturschutzgebiet auf Terschelling Auf Terschelling besucht Stefan Pinnow einen Strandräuber und entdeckt in seinem Wrackmuseum kuriose Fundstücke, die von gestrandeten Schiffen an Land gespült wurden. Im Naturreservat Boschplaat gibt es mehr als 700 Pflanzenarten. Hier zerfließt die Dünenlandschaft in Sümpfe, Marschen und Salzwiesen - ein eindrucksvolles Naturschauspiel.

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