Woody Allen: Stardust Memories

Woody Allen: Stardust Memories

Woody Allens persönlichster Film, über einen Regisseur, der trotz seines Erfolges mit seinen bisherigen Filmen unzufrieden ist und in eine berufliche und private Krise gerät: Der erfolgreiche New Yorker Filmregisseur Sandy Bates begibt sich über das Wochenende auf ein Filmseminar in New Jersey, wo auch eine Retrospektive seiner Filme gezeigt wird. Obwohl ihm seine vorzugsweise weiblichen Fans allenthalben huldigen, versinkt Bates in Depressionen und Unzufriedenheit. Er hat genug davon, immer nur witzige Filme zu drehen, und auch mit den Frauen scheint er kein Glück zu haben: Er trauert seiner früheren Geliebten Dorrie nach und wird vom Auftauchen seiner derzeitigen Freundin Isobel in New Jersey überrascht, wo er doch eigentlich gerade ein Auge auf die junge Violinistin Daisy geworfen hatte. Woody Allens Hommage an Federico Fellinis "8 1/2" verzichtet auf den Tiefgang des Vorbildes und lässt die von Allen selbst gespielte Hauptfigur in einem nicht unkomischen Tal des Jammers versinken. Neben "Purple Rose of Cairo" einer von Allens selbsternannten Lieblingsfilmen.

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