Woodstock

Woodstock

ARTE Live-TV ARTE 25.08., 12:35 - 16:15 Uhr
KulturdokuUSA 1969220 Minuten 

Es ist der Höhepunkt der Hippie-Bewegung: ein gigantischer Protest gegen das Establishment, gegen die amerikanische Regierung und den Vietnamkrieg. Ein Festival mit unvergesslichen Konzerten und einer magischen Atmosphäre: The Who, Santana, Janis Joplin, Joe Cocker ... Fast alle Stars der Rock- und Folkszene kommen, unzählige neue werden geboren. Auf einer kleinen Farm im US-Bundessaat New York hatten die Veranstalter rund 50.000 Besucher erwartet, etwa eine halbe Million Menschen strömen am Freitag, den 15. August 1969 auf das Gelände. Dieser Ansturm übertrifft die kühnsten Erwartungen. Chaotische Zustände brechen aus. Die Zufahrtsstraßen sind verstopft, Müllberge türmen sich, und die Toilettenhäuschen reichen hinten und vorne nicht aus. In einem Meer aus Schlamm und Dreck singen, tanzen und feiern mehr als 400.000 Menschen für den Frieden.#cr##cr#Michael Wadleigh gelingt mit seinem Blick hinter die Kulissen des legendären Festivals Woodstock ein einmaliges dokumentarisches Stimmungsbild dieser "drei Tage für Frieden und Musik", und gleichzeitig ein bedeutendes Zeitdokument. Jugendliche aus gutem Hause in Lumpen, die ihre Liebe anbieten, Frauen und Männer im Indianerlook oder fransigen Gewändern, mit Pioniershüten, bunt geschminkt, bärtig, langhaarig, barbusig und mit Joints bewaffnet, singen zusammen mit The Who und Janis Joplin. Jimi Hendrix spielt die legendäre Version der amerikanischen Nationalhymne. Zwischen den Auftritten der Künstler bewegt sich die Kamera durch die gigantische Menschenmasse, zeichnet Interviews mit den Zuschauern auf oder beobachtet das Treiben der Menge aus nächster Nähe. Selten fühlt man sich dem "Summer of Freedom" und dem Lebensgefühl der damaligen Zeit zwischen politischem Protest, Rockmusik und Flower Power näher als hier.

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Mitwirkende

  • Regie Michael Wadleigh
  • Moderation Uschi Obermaier
    Jane Birkin
  • Kamera Michael Wadleigh
    Richard Pearce
    Don Lenzer
    David Myers
  • Produktion Bob Maurice