wild@heART - Die Kunst jung zu bleiben
Undenkbar eine Kunst- und Kulturszene ohne ältere Menschen. Ist es vielleicht gerade dieser Lebensabschnitt, in dem man seine Erfahrungen und Zeit am besten kreativ nutzen kann?
"Wild@heART - die Kunst jung zu bleiben" porträtiert österreichische und internationale Künstler, deren Alter keinen Grund zur Pensionierung darstellt. Im Gegenteil, stetes aktives Schaffen steht für sie bis heute im Vordergrund.
Der Film inszeniert und beschönigt nichts, sondern dokumentiert authentisch die Schwierigkeiten und Abstriche, die man im Alter hinnehmen muss. Trotzdem: Eine neue Generation des Altwerdens ist im Kommen - denn der Mensch wird zwar körperlich älter, geistig jung erhält einen aber die Kunst. Eine Aussage, die von Künstlern wie Inge Dick, Waltraut Cooper, Bodo Hell, Alois Nimmervoll, Nick Treadwell, Maria Moser, Malcolm Poynter und Jack Ink bestätigt wurde.
In 60 Minuten erhält der Zuseher einen eher humorvollen Einblick in die Welt dieser Künstler und erfährt Antworten auf eigene Fragen bezüglich des Älterwerdens. Was heißt Erfolg im fortgeschrittenen Alter? Wie relevant sind Themen wie Inklusion, Respekt, Chancengleichheit, Empowerment? Lebt man bewusster, je älter man wird? Welche Relevanz erhalten Freundschaft und Liebe? Wird der Tod ein Thema?
Im Film "Wild@heART - die Kunst jung zu bleiben" geht es um mutige Provokation und um Transparenz gegenüber einer Gesellschaft, die auf Jugend und Schönheit setzt. Vor allem aber geht es um kulturelle und geistige Wertschätzung gegenüber einer Generation, die bis ins hohe Alter kreativ aktiv ist.
Vor allem aber wird die Frage ausgelotet: Hält Kunst jung? Für die im Film porträtierten Künstler Bodo Hell, Inge Dick, Waltraud Cooper, Alois Nimmervoll, Jack Ink, Maria Moser, FJ Altenburg, Wolfgang Walkensteiner, Nick Treadwell und Malcolm Poynter scheint dies die natürlichste Sache der Welt.