Wildes Europa

Wildes Europa

Natur und UmweltNL  

Europa ist nach Australien der flächenmäßig kleinste Kontinent der Erde - und doch erweist er sich als unglaublich vielfältig. Das Repertoire an faszinierenden Naturlandschaften reicht von subtropisch bis subpolar - vom malerischen Mittelmeer mit seinen sonnendurchfluteten Küsten über die steilen Massive und reißenden Gebirgsbäche der Alpen bis hin zu den dichten Wäldern und einsamen Fjorden Skandinaviens. Auch die Palette der hier beheimateten Tierarten ist riesig. So sind Rothirsche, Rehe und Wildschweine in weiten Teilen Europas verbreitet, während man Rentiere und Elche, aber auch Raubtiere wie Bären, Wölf oder Luchse vorwiegend im Norden und Osten des Kontinents findet. Eidechsen, Schlangen und Schildkröten wiederum leben klimabedingt bevorzugt im Süden, und an den Küsten im Westen tummeln sich Meeresbewohner wie Kegelrobben und Seehunde. Gleichzeitig ist Europa ein Erdteil der Extreme: Während in südlichen Gefilden im Sommer oft brütende Hitze mit Temperaturen von rund 40 Grad Celsius herrscht, rutscht das Thermometer im hohen Norden während der Wintermonate nicht selten auf bis zu minus 40 Grad ab. Aber wie ist diese Vielfalt entstanden? "Wildes Europa" nimmt den Zuschauer mit auf eine spannende Expedition und porträtiert den Kontinent von seiner wildesten Seite.

In den vergangenen Jahrmillionen gab es immer wieder Perioden, in denen sich das Erdklima plötzlich abkühlte. Heftige Orkane fegten über das Land, die Temperaturen fielen weit unter den Gefrierpunkt, alles versank in Eis und Schnee. Diese Eiszeiten haben das heutige Gesicht Europas maßgeblich geprägt - und sind in einigen Teilen des Kontinents scheinbar immer noch präsent. "Wildes Europa" zeigt, wo sich die unterschiedlichsten Lebewesen tagtäglich gegen klirrende Kälte behaupten müssen.

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