Wie geht's eigentlich Willy Bogner?
'Wenn man sich überlegt, was ist die Währung des Glücks. Dann ist es das Lächeln. Es fängt mit den Kindern an bis ins hohe Alter. Der Sinn des Lebens wäre dann: die Summe des Lächelns auf der Welt zu steigern', so die Lebensphilosophie des Modeunternehmers Willy Bogner. Skisport, Film und Mode, das ist eigentlich seine Welt: Willy Bogner - der Mann mit den drei Leben. Schon als Schüler fährt er Skirennen, mit 17 gewinnt er als erster deutscher das Lauberhornrennen, nimmt 1960 und 1964 an den Olympischen Spielen teil. Das Filmemachen ist seine zweite Leidenschaft. Er gründet eine eigene Produktionsfirma, arbeitet als Kameramann bei James-Bond-Filmen und dreht Filme wie 'Feuer und Eis' oder 'Ski to the Max'- bis heute. Aber in erste Linie sei er Modeunternehmer, sagt er. Vergangenes Jahr feierte die Familie Bogner das 80-jährige Firmenjubiläum. Willy Bogner und seine Frau Sonia haben das mittelständische Unternehmen zu einem internationalen Konzern umgebaut, verkaufen nicht nur Sportmode, sondern auch Uhren, Sonnenbrillen und Parfums und haben ihren eigenen Stil: 'Wie wir leben, wohin wir reisen, was wir anziehen - das alles prägt die Marke Bogner.' Damit hat er den Weg seiner Eltern konsequent fortgeführt. Sie waren es, die in den 50er Jahren erkannt haben, dass Sportmode gut aussehen kann. 'Mode ist ein Gefühlsbusiness', so das Credo des Unternehmers. Walter Janson spricht mit Willy Bogner über seine drei Leben, die Marke Bogner und den Zusammenhang zwischen Konjunktur und Mode.