WELTjournal Spezial

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Das Finanzdrama in Griechenland spitzt sich weiter zu, die möglichen Folgen sind völlig unkalkulierbar. Aus Sorge vor einem Ansturm und einem Zusammenbruch des Bankensystems bleiben die griechischen Banken bis Ende nächster Woche geschlossen und sollen erst am Tag nach dem umstrittenen Referendum über die Vorschläge der internationalen Geldgeber wieder öffnen.

Das WELTjournal geht in einer verlängerten Spezial-Sendung der Frage nach, wie genau die griechische Krise entstanden ist und wie sie das Land verändert hat. In dem 75minütigen Dokumentarfilm ´Griechenland - Die Abwärtsspirale´ porträtiert der griechische Filmemacher Yorgos Avgeropoulos die Euro-Krise aus griechischer Sicht über einen Zeitraum von mehr als vier Jahren. Er zeigt, wie tief das soziale und politische Gefüge des Landes erschüttert wurde und dokumentiert das nervenaufreibende Tauziehen um Sparprogramme und Kredite zwischen EU und mittlerweile drei verschiedenen griechischen Regierungen. Zu Wort kommen internationale Wirtschafts- und Finanzexperten, wie Harvard-Ökonom Richard Parker und Globalisierungskritikerin Naomi Klein, die politischen Entscheidungsträger im Griechenland-Drama, vom ehemaligen Chef der Europäischen Zentralbank Jean Claude Trichet bis zum griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis - und die direkt Betroffenen der Krise, die seit Jahren ums Überleben kämpfen und jetzt vor dem Nichts stehen.

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