Von Oranienburg nach Wimbledon

Von Oranienburg nach Wimbledon

Er gilt als 'Deutschlands größtes Tennistalent'. Rudi Molleker ist mehr als ein Wunderkind, dafür muss er viel zu sehr für seinen Traum arbeiten. Das rbb Fernsehen hat den 13-Jährigen zusammen mit seiner Familie und seinem Trainer ein halbes Jahr begleitet. 'Von Oranienburg nach Wimbledon' zeigt den Ehrgeiz und die Entbehrungen eines Jugendlichen auf dem Weg zu einem möglichen Tennisstar. Rudolf Molleker wird im Jahr 2000 in Sewerodonezk geboren. Vier Jahre später verlässt die Familie die Ukraine in Richtung Oranienburg. Mit fünf Jahren fängt Rudi an Tennis zu spielen. Sein erster Trainer ist noch immer sein Trainer, sein engster Vertrauter, ein Freund und zugleich auch ein wenig Familienmitglied. Rudi zeigt früh, dass er viel Talent für diese Sportart besitzt. Er trainiert mit enormem Fleiß und großem Ehrgeiz und hat damit früh Erfolg. 2014 ist der 13-Jährige schon die Nr.1 in Europa bei den unter 14-Jährigen. Kein Wunder, dass der ehemalige Tennisprofi Markus Zoecke das Talent zum Berliner Traditionsclub LTTC Rot-Weiß holt. Ganz bewusst ordnet sich die Familie dem Talent und Können von Rudi unter. Der 13-Jährige möchte ein Nachfolger des 8-maligen Wimbledonsiegers Roger Federer werden. Und die Mollekers unternehmen alles, um dieses Ziel zu erreichen. Die Jahresplanung und das Familienleben werden dem Ziel genauso untergeordnet wie die schulische Ausbildung und das sonst übliche Teenager-Dasein eines 13-Jährigen. Die Autoren haben Rudi Molleker ein halbes Jahr lang auch außerhalb der Tennisplätze begleitet und lernten dabei eine außergewöhnliche Familie kennen.

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