Von Athen lernen

Von Athen lernen

Erstmals eröffnet die bedeutendste Schau für zeitgenössische Kunst nicht in Kassel, sondern in Athen, im Herzen des krisengeschüttelten Griechenland. In einer Stadt zwischen Frust und Verzweiflung, Lähmung und Wut. Für die einen ein "Geschenk", für die anderen "Krisentourismus". Sie gilt als die weltweit wichtigste Ausstellung für zeitgenössische Kunst: 1955 fand sie erstmals in Kassel statt: Symbol für einen Neuanfang in einer vom Krieg gezeichneten westdeutschen Stadt. Für die 14. documenta richtet der Kurator Adam Szymczyk den Blick nun bewusst auf einen aktuellen europäischen Brennpunkt, wo Wirtschafts- und Flüchtlingskrise aufeinandertreffen: Athen.

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